Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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IN/BETWEEN PERFORMANCEFESTIVAL


24. und 25. August 2019 ab 11:00 Uhr
Orte: Kunsthalle, Kunstverein und der „Zwischenraum“ zwischen beiden.
Ohne Voranmeldung, Eintritt frei

Die ATW, die Kunsthalle und der Neue Kunstverein realisieren ein zweitägiges Performancefestival. Das Projekt stellt eine erstmalige Zusammenarbeit zwischen diesen Institutionen dar, die sich verschiedenen Formaten der zeitgenössischen Kunst widmen und sich hier gebündelt der Kunstform „Performance“ zuwenden. An zwei Tagen sind Arbeiten zu sehen von:
"Akademie", "Baby of Control", Pia Bendfeld, Jonas Demuth, Paula Erb, Kathrin Frech, Luise Hess, Anton Humpe, Jamila Hutchinson, "Institut Avaroid", Nadine Jachmann, Magdalena Kita, Maren Küpper, Victoria Link, Martin Müller, Katharina Olt, Anna Maria Pahlke, Naomi Royer, Evamaria Schaller, Carla Wyrsch, Thomas Zipp
Siehe: http://www.kunsthalle-giessen.de/ausstellungen.html



Pia Bendfeld: Somnia, partizipative Performance

Träume sind das intime Phänomen zwischen Bewusstsein und den Tiefen des Unterbewussten. Schließ deine Augen. Stell dir vor, man könnte auf unsere Traumsequenzen zugreifen. Wem gehört ein Traum?

Ort: Berliner Platz
Zeit: Sam + Son, jeweils 14:30 / 15:30 / 16:30 / 17:30, ca. 15 Min

Bio:
Pia Bendfeld
träumt täglich
nicht nur nachts

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Kathrin Selina Frech und Carla Wyrsch: Feinwaschgang, Installation und Audiowalk

Ich würde behaupten, draußen ist es doch tendenziell schmutziger als drinnen. Saugst du deine Fußmatte regelmäßig? Benutzt du deine Fußmatte auch barfuß? Sind deine Füße dann vorher oder nachher schmutziger? Übergehst du deine Fußmatte beizeiten?
https://feinwaschgaenge.blogspot.com/

Ort: Platz vor dem Dachcafé als Ausgangs-/ Startpunkt
Zeit: Samstag und Sonntag 14-18 Uhr

Bios:
Kathrin Selina Frech hat diese Worte am Mittwoch 10. Juli 2019 um 19:15 Uhr geschrieben, als sie in Deutschland, Gießen 35390, Landgrafenstraße, im dritten Stock aus dem Küchenfenster schaut und dabei kalten Tee trinkt. Es hat 25°C und ein leichter Wind weht.

Carla Wyrsch sitzt, ebenfalls am 10. Juli 2019, allerdings jetzt um 23:54 Uhr in einem dunklen Zimmer in der Wilhelmstraße, ebenfalls Gießen. Dunkel, weil sie den Augenblick verpasst hat, das Licht anzumachen. Auch schön. Wie der Nieselregen. Mittlerweile 18°C.

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Luise Hess: AWOKE AS HUMAN, Performance

Irgendwo zwischen dem Heimischen und Unheimlichen spannt sich ein Geflecht aus Stoffen, Zitaten und Fantasie.

Ort: Im Parkhaus an der Wieseck, Eingang: Am Alten Gaswerk
Zeit: Durational (Sa. 13-18 u. So. 13-18 Uhr)

Bio: Luise Hess wurde mal geboren und hat danach schon ein paar Sachen gemacht. Weitere Sachen folgen wahrscheinlich.

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Anton Humpe und Jonas Demuth: Sokratische Künstlerbeschimpfung, Performance

Humpe ist in dieser Arbeit versucht, seinen zwar schon aufgeführten aber aktualisierten Text „Eine Künstlerbeschimpfung, ein Bezug und ein Nebel“, der seine Arbeit am Institut zusammenfassen und reflektieren soll, passend für IN/BETWEEN zu einem sokratischen Dialog auszuarbeiten, um ihn in dem gegebenen Raum zwischen Kunsthalle und Kunstverein mit seinem philosophierenden Kommilitonen Jonas Demuth in antiker Manier zu performen. Spontane und interaktive Passantengespräche sind weder eingeplant noch ausgeschlossen.

Ort: ganzer Raum zwischen Kunsthalle und Kunstverein und Umgebung
Zeit: Durational, Samstag und Sonntag 13:00-18:00 Uhr

Bio: Anton Humpe. 1992 in Hamburg geboren, schloss er 2012 in Berlin sein Abitur ab und arbeitete sich über Hospitanzen an Theatern und Praktika bei Zeitungen, wie verschiedenen freien Musik-, Poesie- und Theaterprojekten durch die Zeit, um nach einem angefangenen Poesiestudium in New York, und einem Germanistik- und Philosophiestudium in Bamberg, bei den Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen zu landen, wo er seit dem versucht ist, seine poetischen Arbeiten in Zusammenhang mit der da gepriesenen und praktizierten Postdramatik (wie deren Kritik) auf die Bühne zu bringen.

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Sharon Jamila Hutchinson:
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Performance

In den 60ern schossen sie aus dem Boden |
2 | | 5, 9, 13
|_|_|_| Struktur allgemein
Gebäudetyp: Hochhaus
Gebäudestatus: existent [fertiggestellt]
Tragwerkmaterial: Beton
Fassadenfarbe: hellbraun/rosa
Hauptnutzung: Wohnen
Nebennutzung: Geschäftlich
Höhe (geschätzt): 47,55 m
Etagen oberirdisch: 13

Und dann, ein kaum merkliches Schwanken.

Ort: Dörmannhaus, Moltkestr Ecke Grünbergerstr.
Zeit: Samstag, 13-16 Uhr

Bio: Sharon Jamila Hutchinson, Choreographin, Performerin, Videokünsterin studiert(e) am zeitgenössischen Zentrum für Tanz, Köln, sowie der Hessischen Theaterakademie, insbesondere am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen.

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Nadine Jachmann: 1.1 Lebendiger Raum, interaktive Installation

Der Berliner Platz ist ein hektischer Ort, an dem Menschen immer unterwegs sind zum nächsten Ziel. Die interaktive Installation Lebendiger Raum baut einen Ruhepol auf und lädt dazu ein, am Zwischenort Berliner Platz Zeit zu verbringen sowie den Kontrast zwischen Wohnzimmeratmosphäre und Stadt zu erleben. PassantInnen können den Ort selbst gestalten, sitzend tätig werden oder einfach beobachten.

Ort: Berliner Platz (vor dem Rathaus) mittig auf der freien Fläche
Zeit: Durational (Sa. 13-18.00 u. So. 13-18 Uhr)

Bio: Nadine Jachmann (* 1992 in Bayreuth) inszenierte in Zusammenarbeit mit Julia Römpp an der Universität Bayreuth u.a. die eigenen Stücke Raum für Notizen und Oh. Ein Dialog. Nach dem obligatorischen abgebrochenen Philosophiestudium an der renommierten Eberhard-Karls-Universität Tübingen arbeitet sie jetzt selbstständig als Texterin/Korrektorin und studiert den Master Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Ihre künstlerischen Interessen liegen gerade va. im Objekttheater und im site-specific theatre.

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Paula Regine Erb: 1.2 Wohnküche, partizipative Performance

Wenn sich unser (Zusammen)Leben in öffentliche und private Räume teilt, kann es dann gelingen, einen Ort der Öffentlichkeit als Privatraum anzueignen? Und was wünschen wir uns für diesen Zwischenraum?

Ort: „Steinplatz“ bei dem Denkmal zwischen der Grünberger und der Licher Straße
Zeit: Samstag, (13-18.00 Uhr) Performance, Sonntag als Installation begehbar Zuschauende werden gebeten, Gegenstände von zu Hause mitzubringen, um den gemeinsamen privaten Raum zu gestalten

Bio: Nachdem Paula Regine Erb ihr Gerontologie-Studium in Vechta 2017 nach nur einem Semester verlassen hatte, begann sie das Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen. Hier entstanden verschiedene Arbeiten.

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Maren Küpper und Kerstin Oppermann: TEAM (AT), Performance

ok. we don’t approve of people who watch television, but we are two of them. ok. let’s talk.

Ort: Georg-Büchner-Saal
Zeit: Samstag: 17 Uhr / Sonntag: 16 Uhr, Nacheinlass nicht möglich

Bios: Maren Küpper studiert Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Kerstin Oppermann studiert Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis in Hildesheim. Sie trafen sich im Jugendclub des Theater Aachen, Spielzeit 2013/14. TEAM ist ihre erste Arbeit als Duo.

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Victoria Link:k oko n, Performance

Anfang
Veränderung
Ende

Ort: Geländer an der Wieseck, Seite von der Kunsthalle
Zeit: Samstag und Sonntag, durational (Sa. 13-18.00 u. So. 13-18.00 Uhr)

Bio: Anfang: Geburt am 14. Juli 1995, gegen 15:10 Uhr in München, Harlaching Veränderung: Jetzt und das Jetzt davor und das Jetzt danach Ende: Wer weiß, ob es je ein Ende gibt?

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Martin Müller: #OMG You‘re So Fucking Masculine (AT), Performance

καλός κάγαθός (“gut und erhaben”) beschreibt in der griechischen Antike den idealen Mann. In ihm verbindet sich ein gestählter Körper mit einem exzellenten Geist. Er ist #schön #athletisch #gebildet. Er ist jederzeit bereit zum Wettkampf, denn Körper und Geist sind potent. Wir finden ihn, für die Ewigkeit festgehalten, in Stein gemeißelt – oder auch als anhaltende Bilderflut auf Instagram.

Instagram: @dw_miller (www.instagram.com/dw_miller)
#omgyouresofuckingmasc

Ort: Garten der Gutenbergstr. 6
Zeit: So. 14:00- 16:00
*Performance beinhaltet Nacktheit*

Bio: Martin Müller (*1989) ist gelernter Schneider und kam über die Mode zur Kunst. In berliner freien Theaterprojekten wirkte er als Kostümbildner, Performer und Regisseur mit, bevor er zum Studieren nach Gießen kam. Hier verlagert sich sein Schwerpunkt auf Performance- und Installationskunst.

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Katharina Olt: Kom(m)fort - Eine Einladung, den Blick zu weiten, Performance/Happening

Objekte beziehen Position und lassen sich ihre Bestimmung nicht länger vorschreiben.

Ort: zw. Kunstverein und Kunsthalle
Zeit: Samstag und Sonntag Durational (alle 90 Minuten) 13-18 Uhr

Bio: Auf der Suche nach dem UnSinn. Ohne Ende im Entstehungsprozess. Die Lösung dafür nicht festzustecken: in Bewegung bleiben.

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Anna Maria Pahlke: Detektivbüro Ringelpiez, partizipative Performance

An zwei Tagen im August öffnet das Detektivbüro Ringelpiez. Suchen Sie Antworten? Hier wird Ihnen zugehört. Unter höchster Diskretion arbeite ich mit Ihnen zusammen an einer Lösung. Exzellente investigative Dienstleistungen. Observationen aller Art. Belastbare Ergebnisse.

Ort: Auf der Brücke neben dem Cafe Siebenkorn unter dem Baum nahe der Bushaltestelle
Zeit: Durational, Die Öffnungszeiten sind am Büro selbst zu ersehen.

Bio: Anna Maria Pahlke interessiert sich seit einiger Zeit für das Seltsame und Absurde. Was sich daraus entwickeln kann und ob es wirklich ein guter Weg ist, damit zu arbeiten, hat sich noch nicht herausgestellt. Warten, Beobachten und Entdecken hilft manchmal.

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Naomi Royer: Woanders durchscheinend, Audiowalk

In einer Welt der universalen Transparenz, einer Welt ohne Furcht, ohne Geheimnisse und ohne Ungerechtigkeiten. Eine Welt in der digitale Daten und Informationen demokratisiert sind. Spielerische, unverbindliche oder experimentelle Herstellung gedanklicher Zusammenhänge. www.instagram.com/woanders.durchscheinend

Ort: An der Grünbergerstr. 2 auf der Grünflächenanlage; dort wo die Grünbergerstraße in die Gutenbergstraße mündet
Zeit: Samstag 24.07: 13.00 Uhr- 18.00 Uhr; Sonntag 25.07.: 13.00 Uhr- 18.00 Uhr

Bio: www.instagram.com/naomi.royer