Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Zusammen ist ... weniger allein (A.T.)


Im Folgenden geht es nicht darum zu behaupten, alle individuellen Kräfte würden gemeinsam an einer Gemeinschaft arbeiten, die sie teilen, bei gleichzeitiger Leugnung der vielen Unterschiede im Detail. Es geht aber um den Versuch, durch das Feststellen von Übereinstimmungen und Ähnlichkeiten in den unterschiedlichsten Fragmenten, die wir einzeln exerziert haben, einen eigenen ästhetischen Ansatz zu entwickeln, der sich durch die Anregung der Denkangebote und einige Erfahrungen im Projekt ableiten ließe.

Maschine I:
„Eingelassen werden nur die, die am positivsten gestimmt sind.
Eingelassen werden nur die, die eine 6 würfeln, bis alle Plätze vergeben sind.
Eingelassen werden nur die, die in einem verdeckten Gebot am meisten Geld für den Einlass geboten haben.“

Maschine II:
„Die Rotlichtlampe geht an und aus. Manchmal flackert sie und die Gemeinschaft freut sich über die Sonne. Vor lauter Freude und Sonnenschein beginnen die Eisblöcke zu schmelzen und fluten die Bühne.“

Maschine III:
„Furchtbar Fruchtbar. Ich würde nur bei Hoppelhasebild mehr Ebenen reinziehen und im Allgemeinen mal mehr über die systemische Komponente Gemeinschaft reden.“

Maschine IV:
„Irgendwann wird einer den ersten Ball werfen. Er wird nicht treffen. Falls alle Bälle verschossen sind und die Zielscheibe nicht getroffen wurde, wird sie mit einem realistischen Getroffensein - Geräusch von selbst umfallen, den Mechanismus und damit das Pendel auslösen, das aber nicht in der vorhersehbaren Achse schwingt, sondern einen Rotationskurs um den Kopf herum annimmt. Die Maschine steht kurz vor der Vollendung. Der Kopf wird gesalzen.“

Maschine V:
Die Aufzeichnungen sind verloren gegangen.