Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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A BRAND NEW SPECIES


Es existieren kaum noch unbeschriebene Orte auf der Erde, unsere Welt ist kartographiert, vermessen und klassifiziert. Dennoch gibt es unzählige blinde Flecken auf unseren Karten. Verlassene Orte, zwischen Abriss und Neuanfang. Vergessene Orte, die Potentiale, Nischen und Biotope bergen. Welche Wesen könnten sich in diesen Laboren entwickeln? Welche neuen Spezies könnten hier entstehen? Welche Mutationen sind denkbar, im Schatten des langsamen Verblassens einstiger Funktionen? Seien es tierische Kreaturen, ausgestopfte Sirenen, gezähmte Viecher, Chimären, hundeähnliche Geschöpfe oder sich wie Tolle gebärdende, schießwütige, in einem bestimmten Rhythmus tanzende Kreaturen, die auf der Straße leben und die von nahem wie Affen aussehen.
A BRAND NEW SPECIES beschwört und befragt diese Wesen gleichermaßen, indem es sich performativ mit narrativen und fiktionalen Formen des Weltverstehens auseinandersetzt. Was verraten uns die kreierten Wesen über den Ort, der sie hat entstehen lassen? Und was verraten sie über uns, die wir sie haben entstehen lassen?

Mit A BRAND NEW SPECIES beendet Rose Beermann ihr Masterstudium Choreographie und Performance. Das Projekt wird im Rahmen des schwindelfrei Festivals Mannheim produziert und speziell für die leerstehenden Armeebaracken Turley Baracks entwickelt.
Ein Arbeitszwischenstand ist am 25.8. im Frankfurt_LAB zu sehen.

Konzept und Choreographie: Rose Beermann
Von und mit: Abdullah Erdogan, Raimonda Gudaviciute, Anja Sauer und Iva Svestharova
Dramaturgie: Susanne Zaun
Sounddesign: Matthias Meppelink
Lichtdesign: Stine Hertel und Camilla Vetters

Eine Koproduktion der Stadt Mannheim, Kulturamt und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen.
Gefördert durch Crespo Foundation und dem Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.