Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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ONE - warum ist eins eine einsame zahl?


One - warum ist eins eine einsame zahl?

One ist ein Versuch die beiden Welten Wissenschaft und Kunst in ihren Gemeinsamkeiten zusammenzuführen. Die auf den ersten Blick völlig unterschiedlich scheinenden Systeme beruhen beide auf Subjektivität und bedürfen der Interpretation; denn Eindeutigkeit und überzeitliche Gültigkeit besitzt eine mathematische Formel ebenso wenig wie ein Kunstobjekt.
Um diese Schnittstelle zu beleuchten, werden in der performativen Installation Antworten auf vermeintlich wissenschaftlichen Thesen als Kunstwerke ausgestellt.

Die Beiträge stammen von Menschen die sowohl Künstler als auch Naturwissenschaftler sind (beispielsweise eine Medizinstudentin und Cellistin, ein Mathematikprofessor und Museumskurator, etc.) und damit die Fähigkeit haben, ebenso mit Formeln wie auch mit Metaphern und Symbolen zu operieren.

Die Thesen sind Textzeilen aus Popsongs

One ist the lonliest number that you'll ever do
You are a magnet and I am steel
You don't have to be a scientist to do experiments to your own heart


Von: Anna K. Becker
Technik: André Schallenberg

Mit Beiträgen von:Prof. Albrecht Beutelspacher,Johanna Eras, Alan Fabian, Nicolas Gerber, Ansgar Jones und Dr. Jörg Meiseel u.a.

Dauer: etwa 10 Minuten

Danke: Pavel Fidermak, Katharina Bischoff, Prof. Heiner Goebbels

Premiere: 9. Februar 2005, Giessen

Aufführungen: 3. und 4. Juni 2005, Kampnagel Hamburg
17. September 2005, Ruhrtriennale,PACT, Essen


One - warum ist eins eine einsame zahl? entstand im Wintersemester 2004/05 im Rahmen des szenischen Projektes "Theater und Wissenschaft" unter der Leitung von Prof. Heiner Goebbels