Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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push the button von bigNOTWENDIGKEIT

Aber gerade um dem Zuschauer den größtmöglichen Spielraum zu geben, muß dieses System, Theater genannt, genügend stabil sein. Gerade um dem Zuschauer größtmögliche Vielfalt, Verschiedenheit, Individualität, ja, Zufälligkeit auf der Bühne zu sichern, muß die Bühne selbst genügend invariant sein. Manfred Wekwerth

Theater ist auch Spiel. Und als solches ist es immer ein verabredetes Spiel, dessen Regeln Schauspielern und Publikum gleichermaßen bekannt sind. Aber was sind die Regeln und was die Verabredungen?
Als qualitatives Produkt entzieht sich Theater der Eindeutigkeit. Seine Ästhetik kann nur über einen von vielen möglichen Umwegen rezipiert werden und die Lust am Umweg ist die Lust am Theater.
Zeichen, Bilder, Geschichten auf der Bühne erschließen sich den Zuschauenden nicht direkt und eine unmittelbare Übersetzung der Zeichen widerspräche dem Charakter des Theaters. Jedes wahrnehmende Bewusstsein wählt aus dem vielfältigen Bedeutungsangebot aus, während es die Aufführung entstehen lässt.
Erst wenn das Geschehen auf der Bühne das Bühnenspiel das Publikum zum Spielen veranlasst, entsteht Theater.
Das ist das Spiel.

Es existieren prinzipiell so viele Bedeutungen wie es Zuschauer gibt. Jürgen Kleindiek


Idee, Konzept, Regie bigNOTWENDIGKEIT (Anna K. Becker,Katharina Bischoff)

mit Björn Deigner, Lina Lindheimer

Licht & der der rein kommt René Liebert