Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Die Nacht kurz vor den Wäldern


"Die Nacht kurz vor den Wäldern"
(La nuit juste avant les forêts)

von Bernard-Marie Koltès


Man erfährt nicht seinen Namen. Nur, dass er ein Fremder ist. Einer, der nicht hingehörte, wo er lebte. Einer, der versucht, nicht aufzufallen als der, der er ist. Einer, der einen Platz zum Schlafen braucht.Immer wieder verjagt und heimatlos begibt er sich auf die Suche nach einem Zimmer und einem Gesprächspartner. Um zu reden, und um ein Mal still stehen zu können, trotz des Regens, der einen außer Gefecht setzt.

„Die Nacht kurz vor den Wäldern“ öffnet in einer Suada den Blick auf eine verstörende Welt, die hinter dem Alltag lauert. Der abgründige Monolog machte den französischen Autor Bernard-Marie Koltès 1977 beim Festival in Avignon schlagartig berühmt.
Koltès, geboren 1948 in Metz, arbeitete als Regisseur und Autor für Theater und Rundfunk und unternahm mehrere Reisen nach Mittel- und Südamerika sowie Afrika. Zwanzig Jahre nach seinem frühen Tod 1989 in Paris ist der französische Dramatiker auf deutschen Bühnen unvermindert präsent.



Mit Heiko Raulin.
Regie Matthias Jochmann.
Dramaturgische Betreuung Susanne Meister.
Regieassistenz Franziska Autzen.


„Watch me vanish“ (Sarah Kane)


Weitere Informationen und Termine unter:
thalia-theater.de