Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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SCHLAGZEUG (AT)


„Wir sind ja nicht mehr Rock ’n’ Roll.“
„Nee. Wir sind schon meta.“

Mit 16 beginnt jeder Gitarre zu spielen.
Viele,
die nicht nach einer Woche aus lauter Frust aufgeben,
geben nach zwei Wochen aus lauter Frust auf.

Aber die,
die dran bleiben,
geben erst nach einem halben Jahr auf
oder
werden so mittelgut.

Und einige wenige-
Einige wenige-
Verändern eine Generation.

Für die singt dann der Chor der Millionen, in diesem Stadion, das zu meinem Wohnzimmer geworden ist. Und gerne würden wir auch da oben stehen. Doch dafür ist es jetzt wohl zu spät. Und so fragen sich die beiden Helden dieses Abends gar nicht erst, warum sie es nicht geschafft haben. Vielleicht sind wir nicht gut genug für die großen Hallen – und vielleicht hapert es auch an der Optik. Aber für einen gelebten Traum reicht es allemal. Schließlich machen wir Theater. Also noch mal das volle Programm – kurz vor dem Ende der Popmusik. Was kann ein Lied? Warum immer wieder Liebe? Wer steht da oben? Wer da unten? Und hat das irgendwas mit Politik zu tun?

"SCHLAGZEUG (AT)", eine Rock-Oper für ein Schrottschlagzeug und einen beweglichen Keyboard-Wagen. Ein mittelguter Musikabend.