Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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DREI x y z


"Ich finde zum Beispiel, das die Glastüren des MaximiliansForums total schön die wechselseitige Durchlässigkeit bezüglich der Dreifaltigkeit symbolisieren. Jürgen Werbick beschreibt diese Durchdringung hinsichtlich Richard von St. Victor und Bonaventura so »den dreieinigen Gott in der Tradition des christlichen Neuplatonismus als das »summum bonum« (das höchste Gut), das sich selbst in höchster Mitteilsamkeit (»communicabilitas«) und als vollkommenste »cointimas« und als vollkommenste »circumincessio« (wechselseitige Durchdringung) ewig realisiert« Deshalb fänd ich es recht schade Papier dran zu kleben."

"Ich bin ja eigentlich eher gegen Spektakel. Lieber Informationsströme unterbrechen. Kommt aber beim Publikum immer sauschlecht an. Keiner klatscht, alle langweilen sich, man selber auch, etc."

"Als Zuschauer fragte man sich dann die ganze Zeit, weil das so komplex war aber trotzdem irgendwie so einfach war, warum da keiner reinfällt obwohl man gleichzeitig sofort gecheckt hatte das es einfach aufgemalt sein muss. Irgendwann war plötzlich alles total schön... ist so was wie Derwisch drehen. Redundante Abfolge von Bewegungen. Tranceshit."

ein Abend von und mit Mirko Hecktor, Daniel Kluge, Alexander Giesche, Florian Krauß, Lea Letzel

www.maximiliansforum.de
www.muenchner.de/museumsnacht/

Ein Projekt des Kulturreferat der Stadt München.