Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Neukölln Harakiri


Die Kampagne steht. Als mobiles Kamerateam sind wir in den Straßen Neuköllns unterwegs, um einen Austausch zwischen Innen und Außen, dem Garten und der Stadt, anzuzetteln. Wir drehen uns um 360° und Neukölln wird zum Panoramafilm. Wir treten in den Dialog mit den Neuköllnern: Sie werden zu unseren Dolmetschern und bringen uns Sätze von Foucault in ihrer Muttersprache bei. Als Eindringlinge streifen wir durch den Kiez und bitten die Anwohner, die Kamera draufzuhalten. Ständig rutschen uns Differenzhandlungen raus, aber wir versuchen dennoch, von Nicht-Neukölln zu sprechen und uns im Mietspiegel zu betrachten. Können wir die Passanten überzeugen mit uns in den Garten zu kommen oder endet unser Auftrag im social suicide?

Video-Installation/Dokumentation von Jim Spastics & Hans Gender.