Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Käppkkra


Im Zentrum der Inszenierung von Anna Peschke steht die existenzielle Auseinandersetzung eines Ichs mit seiner Angst. Um sie sich begreiflich und handhabbar zu machen, verleiht ihnen die Protagonistin Gestalt. Skurrile Figuren, bizarre Puppen und seltsame Maschinen bevölkern das installative Bühnengeschehen. Sie werden aus der dinglichen Kofferwelt in den Kosmos der Protagonistin geholt: das vergessene Feldtelefon, das Brillenrad, das Kopfschiff, der Rumpfanzug, das Limonadeninsekt, der Halszylinder. Sie versucht, eigene Spielregeln zu erfinden und neue Ordnungen zu schaffen, denn: Wenn man Angst hat mit dem linken Fuß auf eine Bodenplattenspalte zu treten, hilft es schon sich zwei rechte Schuhe anzuziehen.

Käppkkra ist eine Mousonturm Koproduktion.

Mit freundlicher Unterstützung der Hessischen Theaterakademie, der Stadt Gießen und der Kümmerei (Gießen).

weitere Informationen auf www.annapeschke.de