Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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26morgen


Eine Stadt. Zwei Menschen.
Doris ist Fleischereifachverkäuferin, träumt von einem Landgut und mag Marilyn Monroe.
Eines Tages findet sie zufällig einen Zettel - wie sie bald merkt eine Art Stadtplan - auf dem einige Plätze markiert sind. Neugierig geworden, sucht sie nun diese Plätze auf, vielleicht gibt es ein Geheimnis zu ergründen.
Daniel ist Student. Auch er macht einen seltsamen Fund: beim Footballtraining fällt ihm ein Buch mit gesammelten Texten in die Hände. Er beginnt zu lesen, die Texte faszinieren ihn.
"26 morgen" spielt mit den Ebenen des Traumes und der Realität. Was ist echt, was ist fantasiert oder geträumt und welche Begebenheiten bedingen einander? Die Gleichzeitigkeit und Subjektivität von Zeit und Raum wird umgangen und in Frage gestellt, und während Doris und Daniel nur ahnen, dass es mit ihren Funden etwas auf sich haben muss, wird dem Zuschauer dieses "Etwas" filmisch offenbart.
Eine Stadt, zwei Menschen.
Am Ende begegnen sich Doris und Daniel wie zufällig, aber beide stellen diese Begegnung in keiner Weise in Frage. Die Suche, sei es auf Plätzen oder in Texten, hat ihre Spuren hinterlassen.

mit: Anne Lenk, Stefan Faupel, André Eiermann, Sabine Klötzer, Bastian Kraft, Tomasz Stompor, Julius Weiland, Anita Schäfer, Kerstin Steinhübel, Stefan Gruber, Wolfgang Ott, Benno Hennig von Lange

Sprecher: Peter Dischkow, Esther Boldt