Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Instrumental


Bei "Instrumental" handelt es sich um eine Performance, in deren Fokus die wechselseitige Abhängigkeit von Bewegung und Computersystem steht. Auf einem hohen Hocker, so dass er frei seine Gliedmaßen bewegen kann, sitzt der Performer. Er ist über sechs Sensoren mit einem Computer verbunden. Dieser wertet die Daten aus, die aus den Bewegungen des Performers resultieren, um sie in Klanggebilde umzurechnen.
Vor dem Performer auf dem Boden befindet sich eine Projektion. Sie dient ihm als Display, damit er die Auswirkungen seiner Bewegungen nicht nur akustisch, sondern auch visuell nachvollziehen kann. Auch für das Publikum soll dieses Display sichtbar sein, das sich um das Geschehen frei bewegt. Zu Beginn der Performance steht dem Performer nur ein Ton zur Verfügung, den er durch seine Bewegungen ansteuern kann. Im Laufe der Performance kann er noch weitere hinzu schalten (reine/konsonante/dissonante Intervalle), bis sich ein vollständiger dorischer Modus aufgebaut hat. Zudem lassen sich Klangfarbe und Feedback steuern. Ist der letzte Ton hinzugeschaltet, beginnt das System den Klang auszublenden. Kurz sind noch die Bewegungen des Performers zu sehen, die nun keine akustischen Auswirkungen mehr haben.

21 Uhr