Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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PLASTIK Tanzfigurationen nach Oskar Schlemmer


"Raum! [...] Zu erfassen durch Ausschreiten, Abtasten seiner Begrenzungen. Hilfsmittel etwa die Raumlinien, die ihn zerteilen, um ihn auf diese Weise erfassen und begreifen zu können. [...]
Mensch! Körper! Tänzer! Organismus aus Fleisch und Blut als auch gesetzbestimmtes Gefüge, ausgestattet mit dem Mechanismus der Gelenke. (...)"

"Mensch und Raum sind gesetzerfüllt. Wessen Gesetz soll gelten?"

(O.Schlemmer: "Abstraktion in Tanz und Kostüm" [1928], "Mensch und Kunstfigur" [1925] )

Die Stilisierung des menschlichen Körpers zur Kunstfigur und das ästhetische Zusammenspiel dieser Kunst-Körper ist das zentrale Thema von Plastik.
Im Sinne Schlemmers durchlaufen in diesem Stück drei Tänzer unterschiedliche Stadien der Körper-Abstraktion, in denen der individuelle "Organismus aus Fleisch und Blut" zunehmend zurückgedrängt wird.


Konzept und Choreografie: Juliane Scherf (Diplominszenierung)
Bühne und Kostüme: Corinna Mattner
Musik und Tonbearbeitung: Friederike Kenneweg
Video: Csongor Dobrotka
Licht: Christian Flierl

Tänzer der Tanzcompagnie Gießen (Kai Guzowski, Mélodie Lasselin, Carla Pulvermacher)

Eine Produktion der Hessischen Theaterakademie
in Kooperation mit dem Stadttheater Gießen.
Premiere 25.Mai
weitere Vorstellungen 2. / 9. und 15. Juni
jeweils um 20 Uhr
im TiL
Dank an die Gießener Hochschulgesellschaft und an das Kulturamt der Stadt Gießen