Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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FLUCH DER AKRIBIK


ScriptedReality arbeiteten in Gießen über mehrere Monate mit Mitwirkenden aus unterschiedlichsten Kontexten zusammen. Gemeinsam beschäftigten sie sich mit den Verbindungen von Arbeit, Nationalismus und Migration. Ergebnis der Zusammenarbeit ist „Fluch der Akribik“, ein Abend zwischen B-Movie und Kuchenessen, rough, völlig dilettantisch und ein behauptetes Détournement des ähnlich lautenden Disneyfilms: Ein Schiff erscheint eines Tages in einer hessischen Kleinstadt, und wird vom Jobcenter als außergewöhnliche Eingliederungsmaßnahme angepriesen, in der jede*r einen Platz erhält. Doch die „Schwarze Null“ tarnt sich locker als Kunstprojekt und könnte ebenso verflucht sein wie die „Black Pearl“, das Geisterschiff aus der Karibik. Gemeinsam begeben sich die Pirat*innen auf Abenteuer durch Stürme, Probebühnen und die deutsche Bürokratie, wobei unklar bleibt, ob das Schiff Rettung oder Fluch ist. Sicher ist nur, dass alles neu gedacht werden muss.