Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Man kommt immer da an, wo man hin will


eine dokumentarische Irrfahrt durch die Texte von Christoph Columbus

Wo immer eine Gesellschaft sich aufmacht in die Fremde, hin zu den Andersdenken und Andersaussehenden, setzt die geistige Projektionsmaschine ein. Aus alten Büchern erheben sich phantastische Bilder, Sagen und Mythen gehen die Runde, und ein jeder hat die passenden Namen bereit, um das Fremde zu assimilieren. So waren Eroberungen möglich, Christianisierungen, Versklavungen und zweifelhafte Kriegserklärungen, so arbeitet das ganz persönliche Vorurteil wie auch die weltpolitische Machtausweitung. Man kommt eben immer da an, wo man hin will. In Indien, im gelobten Land oder dem Hort des Bösen.
Aus Anlass des 500jährigen Todestages von Christoph Kolumbus möchten wir uns mit ihm dazu beispielhaft auf Lesereise begeben. Mit einem ahnungslosen Publikum, drei falsch informierten Sprechern, und starker Überzeugung im Herzen. Herzlichen Glückwunsch, Christoph! Du bist nicht allein!

mit Jules Buchholtz, Julia Kraus, Malte Scholz, Phillip Schulte und Tomasz Stompor.
von André Schallenberg, Miriam Denger und Mark Schröppel