Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Die Interessen eines Anderen


In Die Interessen eines Anderen überlagern sich verschiedene Zeiträume:
eine Reise und die Erinnerung an sie, sowie die Dauer einer Live-Performance, in der die Membran zwischen vergangenen Körpern und Ideen, und deren Container– dem Videobild, bespielbar wird. In enger Zusammenarbeit von Sound und Bild wird die Projektion selbst zur Vermittlerin. Sie reflektiert die undurchsichtige Überschreibungsmethode von Aufzeichnung und Schnitt und beschreibt eine neue Körperlichkeit von Zeit, in der sich Unsichtbare und Un- tote zu einem weiteren Teilnehmer überlagern: dem Inter-Esse, in welchen wir die eingefangenen Daten verhandeln, um in die Zukunft zu projizieren.
Im Theater geht es um das ‚Live‘, im Video ums Überleben.
Ayla Pierrot Arendt ist Grenzgängerin. Sie studierte bildende Kunst, mit einer Vorliebe für großformatige Malerei, arbeitet als Videokünstlerin und schließt mit Die Interessen eines Anderen ihr Master–Studium in Choreografie und Performance ab. Mit dieser Produktion schlägt sie ein neues Zeit-Genre vor, Videochoreografie,um die Prinzipien des Theaters und der Videokunst auf den Kopf zu stellen, in entscheidender konzeptuell-künstlerischer Zusammenarbeit aller Teammitglieder.