Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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H4.0 ­| eine Sitcom-Installation


Irgendwas dröhnt.

Technik macht unser Leben leichter und einfacher.
Schneller und besser. - Wir folgen willig.
Aber warum machen wir uns selbst immer fitter,
wenn die Maschine doch alles kann?
Und: Beeinflusst unsere Beziehung zu Computern
die Art und Weise wie wir denken?

Es dröhnt. Immernoch.

Immer mehr Filter im Kopf.
Irgendwas sammeln, konsumieren,
auswerten, vergessen.
Wie sehr beeinflusst unsere Art der
Informationsverarbeitung unser Handeln?
Und: Wieviel Selbstreflexion halten wir überhaupt aus?

Kann das jemand mal abstellen?

"[K]ann es sein, dass wir,
um die Einführung digitaler Produktionsverfahren,
neuer Steuerungstechnologien, elektronischer
Überwachungstechniken, konnektiver Algorithmen,
ungeordneter Datenspeicher, der Internetrecherche,
der Blogosphäre, der Big-Data-Versprechen usw.
zu verstehen, die Frage nach dem Menschen und
seiner Gesellschaft aufwerfen müssen?" (Dirk Baecker)

Ich dröhne.