Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
MENU
DE EN

DER GROßE KOMÖDIANT


An der Schnittstelle von Theater und Bildender Kunst widmet sich der GROßE KOMÖDIANT dem Theater als Schauplatz sprechender Körper und großer erhabener Sterbeszenen. In dem Zusammenspiel aus Sprache, Choreographie, Textprojektionen und Tonsamples erschafft die Inszenierung einen Raum, in dem die historische Dimension theatralen Sterbens und Handelns offengelegt und erfahren wird.

Im Mittelpunkt des zweistündigen Abends steht ein auf einer Drehbühne niedergestreckter Darsteller. Ausgehend von zwei Abhandlungen von Denis Diderot und René Descartes, philosophiert er ausschweifend über den Dualismus von Körper und Geist, Gefühl und Verstand, Tod und Auferstehung, während er zeitgleich bemalt, zerlegt und an die Decke des Theaters gezogen wird.

Die Arbeit ist der Auftakt der mehrteiligen Theaterinstallation OPFER, die sich in unterschiedlichen Facetten und Settings den Schauplätzen
des Todes unserer abendländischen Kultur widmet. 2016 folgt Teil II (Theodicée).

http://www.lofft.de/web/index.php / http://jrauter.com