Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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FLIMMERSKOTOM


Konzept/Bühne/Regie: G. Glogowski/B. Hoesch/A. M. Hecke



Sehen – immer mehr sehen. Hören – immer mehr hören und dabei versuchen, die Form von etwas zu identifizieren. Mag es noch so flüchtig, unscharf oder formlos sein. 

FLIMMERSKOTOM macht die Dinge zum Hauptakteur, die Sehen und Hören im Theater überhaupt erst ermöglichen: Scheinwerfer werden von der Decke geholt, Geräusche der Bühne verstärkt und Elektrosignale vertont. 

In der Raumpolitik des Theaters tritt die Technik sonst zurück, um zugleich dem Menschen zu einem imposanten Auftritt zu verhelfen. Und wenn sich dieses Verhältnis umkehrt? FLIMMERSKOTOM spielt mit Bedingungen und Grenzen der Wahrnehmung, kippt den Theaterraum auf die Seite und kartographiert ihn neu, macht Licht hörbar, Klang spürbar, blendet mit Dunkelheit und verbirgt im Hellen.

„eine wortlose Performance von Lichtgerätschaften, die Helligkeit und Geräusche erzeugen, ein Sirren und Kreischen, Blenden, Flimmern und Flackern, eine Feier des Materials“ (Theater heute, 08/2015)


Eingeladen zum Radikal Jung Festival 2016 am Münchner Volkstheater

Eine Produktion von Gregor Glogowski, Benjamin Hoesch und Alisa M. Hecke mit freundlicher Unterstützung der HTA.