Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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TÄTERurENKEL


Der TÄTERurENKEL berichtet davon, wie die Geschichte der deutschen Unschuld nach 1945 in die Familiengedächtnisse eingeschrieben wird: »Der Hitler hat uns Deutsche verhext. Er hat uns Arbeit und Autobahnen gebracht. Vom Judenmord aber haben wir nichts mitbekommen. Dein (Ur-)Opa war zum Glück Widerstandskämpfer. Wir sind die größten Opfer Hitlers gewesen.« Wenn wir in den Wohnzimmern unserer Großeltern sitzen, will keiner was mit dem 3.Reich zu tun gehabt haben.

TÄTERurENKEL seziert die Ambivalenz der Enkel zwischen dem Wissen über Nazi-Deutschland und der Unfähigkeit die Familienfeier mit der Shoah zu torpedieren.

Ein Stück von Gruppe International.

Auf der Bühne: Roman Schmitz (MA ATW) und Niels Wehr (BA ATW). Ermöglicht durch Hannah Speicher (Dramaturgie) und Theresa Willeke (Produktionsleitung).