Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Hors de Combat


hors de combat

<franz.> – Out of Fight. Getroffen. Verwundet. No longer able to fight.


Etwas wird gewesen sein. Der Körper an der Grenze seines Vermögens, am Rande der Aufgabe, am Ende des Widerstandes – außer Gefecht. Hors de Combat versammelt fünf Körper auf der Bühne, die mit Hilfe des Wrong Contact Manifesto von Fred Holland und Ismael Houston eine Dringlichkeit, eine Drastik ins Feld der Berührung einzuschreiben suchen. Körper im Ausnahmezustand der Berührung, fernab von annähern, heben, streifen, halten, sind es ausgesetzte, ausgestellte Körper – in all ihrer Verletzbarkeit und Gefährdung.

Hors de Combat lässt sich als eine Praxis denken, die Berührung und Contact aus dem Zusammenhang nimmt, über-setzt und transformiert, eine Praxis, die Berührung erschüttert und in Bewegung setzt, in der die Gesten des Kampfes auseinander fallen, Körper desertieren – und in ihren Äußerungen jenseits der Sprache von der Unterbrechung der Berührung künden.

But no worries – You’re invited to grab a donut and a coffee and come to the show!

Reservierungen & Tickets: tickets.horsdecombat@gmail.com

Konzept / Choreographie: Fanti Baum Frédéric De Carlo, Joana Tischkau
Performance: Fanti Baum, Frédéric De Carlo, René Alejandro Huari Mateus, Zwoisy Mears-Clarke, Joana Tischkau
Bühne / Licht: Caroline Creutzburg
Sound: Frieder Blume

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt, mit freundlicher Unterstützung von ID Frankfurt.