Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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theôría
Frankfurt LAB
25.6.2017

Tagung der Master-Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Gießen


Die jährlich stattfindende studentische Tagung theôría reflektiert mit ihrem Titel einen allgemeinen Anspruch an die theaterwissenschaftliche Praxis, und zwar in der etymologischen Konjunktion von „Festschau, Schaufest, Schauspiel“ und „geistigem Anschauen, Betrachten, Untersuchen, Überlegen“ im griechischen theôría einen Auftrag zu sehen, die theaterwissenschaftliche Analyse stets in einer großen Nähe zum Theater selbst zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund stellen MA-Studierende der ATW auf der Tagung theôría ihre je individuellen theaterwissenschaftlichen Forschungsinteressen vor. Sie präsentieren in ihren Vorträgen ihre aktuellen wissenschaftlichen Fragen, die je unterschiedliche künstlerische Positionen, theoretische Kernfragen und Problemfelder des Fachs berühren. Unterstützt wurden die Studierenden bei der Erarbeitung ihrer Vorträge im Rahmen des Kolloquiums von Prof. Dr. Gerald Siegmund.

Ablauf

11.00 - 11.15

Prof. Dr. Gerald Siegmund: Begrüßung

11.15 – 11.45

Stephan Dorn: „Inszenierte Abenteuer. Tourismus am Beispiel Islands“

11.45 – 12.15

Gesa Behring: „'Vorsicht! Hinter dir!' – Dialog zwischen Bühne und Publikum im zeitgenössischen Kindertheater"

12.15 – 12.45

Ksenia Ravvina: „Moskauer Konzeptualismus: Ein (Nicht-)Ort außerhalb der Zeit“

Mittagspause

14.00 – 14.30

Christopher Krause: „Denken in anderen Köpfen. Überlegungen zum Gebrauch der Philosophie in der Theaterwissenschaft

14.30 – 15.00

Hendrik Borowski: „’Der Geist ist ein Knochen’ - Materialismus und Metaphysik der Komödie“

Kaffeepause

15.30 – 16.00

Eva Königshofen: „'Hello you called me and now I'm here, what's wrong?' - Zur (digitalen) Intimität von ASMR”

16.00 – 16.30

Henrike Kohpeiß: „'The continuation of life and the desire to withdraw from it' - Probe als Praxis der Krise"

Ende