Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Theatermaschine - Geschichte (Auswahl)


Die Theatermaschine 2007
Wir. ... zeigen Stücke und Performances auf unserer Black-Box-Probebühne / bespielen statische Orte im Stadtraum Giessen / wandeln die Orte zu bewegtem Raum / verbinden alles durch konzipierte Führungen.
In diesem Jahr geht die Theatermaschine zum ersten Mal auf Tuchfühlung mit der Stadt. Durch inszenierte Stadtführungen verbunden, ermöglichen Aktionen in Schaufenstern, auf Straßen und Plätzen neue Perspektiven auf den Stadt- als Kunstraum.

Die Theatermaschine 2006
Fünf Tage lang wird von Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft für Giessen gespielt.
Fünf Tage lang kann gesehen werden, woran Fünf 359 Tage gearbeitet wurde.
Fünf Tage wird der Applaus dauern.
Und nicht verwechseln: Die WM ist das offizielle Rahmenprogramm der Theatermaschine!

Die Theatermaschine 2005
Theatermaschine 05 im Internet

Die Theatermaschine 2003: Die Maschine lebt... Beobachtet die Maschinen !
Mythos Giessen? Der Giessener Studiengang Angewandte Theaterwissenschaft hatte in diesem Jahr Jubiläum und in den Feuilletons der Republik wurde eifrig zurückgeblickt auf die zwanzig Jahre seiner Geschichte.
Mit der Theatermaschine 03 richteten wir den Blick nach vorne und zeigten, dass unser Studiengang mehr zu bieten hat als seine wohletablierten Heroen Rene Pollesch, Tim Staffel, She She Pop & Co. Eine neue Generation junger Theatermacher ist angetreten, den Mythos der Giessener Schule zu überwinden.
Die Konzeption des Ambient Theatre ist einer verstärkten Beschäftigung mit anderen Medien gewichen: Das Spektrum der Arbeiten an unsrem Institut hat sich geweitet, neben Arbeiten für die Bühne entstehen Installationen, Hörstücke und Filme. Im Zentrum stand jetzt die ständige Befragung und Ausweitung theatraler Mittel - der Versuch Theater jenseits seiner institutionellen Strukturen neu zu definieren.
In Giessen zeigten wir in vier Tagen an vier Spielstätten acht Bühnenarbeiten, zwei Installationen und Filme und zahlreiche Hörspiele. Mit diesen jüngsten Produktionen aus Giessen leistete auch die Theatermaschine ihren Beitrag zum Jubiläum der Angewandten Theaterwissenschaft.

Theatermaschine03 im Internet

atw en suite: eine Theatermaschine 2002 in Kassel
Auf Einladung des Staatstheaters Kassel quartierten sich bei den Hessischen Theatertagen während der documenta XI vom 16. bis 23. Juni 2002 Studierende, Ehemalige und Gäste des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft für "Eine Woche Vollpension" (so das Motto der Hessischen Theatertage) ein: im Hotel Reiss, in einem Container auf dessen Parkplatz, im Foyer des Schauspielhauses und auf der Frizz-Bühne. Dies ist das Terrain für ihre ästhetische Feldforschung. atw en suite war die Kurzformel für eine Aufeinanderfolge höchst unterschiedlicher Arbeiten und Ansätze. Jedoch verbindet sie der Versuch, Theorie produktiv in der jeweiligen künstlerischen Praxis aufzuheben. Die Vereinbarungen des Theaters und dessen mögliche Rückkopplungen auf den Alltag wurden untersucht. Der Blick schweift von der Bühne ab, Theater wird als Medium unter anderen aufgefasst, und seine Bedingungen werden hinterfragt.
Bereits erfolgreiche Stücke ehemaliger Studierender - unter ihnen Stefan Kaegi mit "PLAY DAGOBERT", "Heidi Hoh 3" von René Pollesch und "mindhunter" von tmt Jones - waren im Laufe der Woche zu sehen. Hinzu kamen Uraufführungen von Studierenden, wie die Tanzinstallation "BIBOD...?"(Isabell Drexler, Charles Guillaume), die Performance "NO MORE THEATRE" des MEINUNGSBILDUNGSINSTITUTS (Christina Hänsel, André Eiermann) und das Theaterstück "Hyperfusion" (Jules Buchholtz).
Im Foyer des Kasseler Schauspielhauses wurden eigens produzierte Audio-, Video- und andere Installationen präsentiert, unter dem Label "Jelutong Street" (Leitung: Prof. Heiner Goebbels) auf die spezielle Architektur des Raumes reagiert.
Sieben Installationen von verschiedenstem Format verteilten sich in und um das Hotel Reiss, so fand man das ganze Theater bei dem Hörspiel "gerne zuschauen" in einer Telefonzelle der Lobby und die "world in a box" - ein Audiotheater für zwei Zuschauer - in einem Container auf dem Hotel-Parkplatz.
Die Basis der theoretischen Auseinandersetzung wurde durch Vorträge von Georg Seeßlen (Filmkritiker und Gastprofessor) und Ekkehart Opitz (Emo-Manager) unterstrichen.