Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Videomapping mit Pandoras Box


BA 02/03/05/06/07/09/10/11
MA 02/04
CuP 03/07/08/09


Mehrere HD- Videos synchron abspielen, Bilder oder Grafiken in Echtzeit animieren und projizieren, zwei Beamer gleichzeitig verwenden, Projektionsflächen begrenzen und mit einem Beamer mehrere Flächen bespielen (Mapping), dreidimensionale Objekte als Projektionsfläche einsetzen (3D Mapping), Bildmaterial mit mehrkanaligen Tonspuren verbinden, nahtlos zwei Projektionsflächen zu einer großen verbinden (Softedge Blending), Shutter oder Licht ansteuern, Interaktion mit Sensoren und einiges mehr kann der Medienserver „Pandoras Box“, der seit einiger Zeit am Institut zur Verfügung steht.

Medienserver können im Einsatz auf der Bühne für alle Medieneinspielungen hilfreich sein und auch komplexe Settings können relativ leicht realisiert werden. Besonders nützlich für das theatrale Umfeld erweist sich dabei, dass - wie im Videoschnitt - eine Timeline zur Verfügung steht auf der alle Medien (Videos, Bilder, Musik, ...) chronologisch angeordnet und mit Cues versehen werden können. Gleichzeitig können zahlreiche Werte und Parameter in Echtzeit animiert werden.

Neben einer Einführung in das timelinebasierte Arbeiten in Echtzeit sowie das Arrangement mehrkanaliger Ausspielsituationen, soll der Schwerpunkt des Kurses auf dem Objekt- bzw. 3dimensionalen Mapping liegen. Wie können Vorlagen für Bilder und Videos auf dreidimensionalen Flächen erstellt werden und wie lassen sich diese auf reale Objekte anwenden?

Marc Jungreithmeier wird in diesem Semester sowohl am Stadttheater Gießen im Rahmen einer Opern-Uraufführung, als auch im Bockenheimer Depot in einem Stück von Rimini Protokoll Videoinhalte mit 3dimensionalen Objekten im Bühnenraum kombinieren. Eine Möglichkeit, Pandora im Einsatz zu erleben. Ein Proben- bzw. Aufführungsbesuch im Rahmen des Kurses wird geplant.

Maximale Teilnehmer*innenzahl: 12