Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Propädeutikum II. Theater und Ästhetik: Perspektiven.


BA 02


Der zweite Teil des Propädeutikums dient der Einführung in verschiedene methodologische und theoretische Ansätze und Ästhetiken verschiedener Epochen, wie z.B., Semiotik, Hermeneutik, Strukturalismus, Poststrukturalismus, sowie in grundlegende kunsthistorische, philosophische und theaterspezifische Fragestellungen und Theorien. Es erfolgt eine Vertiefung einzelner Aspekte durch Lektüre von Primärtexten, sowie des Wissens und der Fähigkeit zur selbständigen Auseinandersetzung in Theorie und Praxis bezogen auf einzelne Epochen, Theoreme oder Fragestellungen.

Es finden Sitzungen zu folgenden Themen statt: Komischer Ausnahmezustand (Karneval/Fest/Ritual, Dionysisches und Apollinisches; Groteske et al.); Mimesis & Poetik (Platon und Aristoteles); Trauerspiel als Allegorie (Walter Benjamin); Theater, Dichtung und Malerei (Gotthold Ephraim Lessing); Ästhetische Umbrüche (Friedrich Schiller und Immanuel Kant); Dramatische Kollision (Georg Wilhelm Friedrich Hegel); Krise des Dramas (Von GWF Hegel zu Peter Szondi, Hans-Thies Lehmann & Volker Klotz); Ästhetik & Politik: Spannungsverhältnisse (z.B. Jean-François Lyotard, Jacques Rancière); Hermeneutik (Friedrich Schleiermacher); Semiotik & Dekonstruktion (Ferdinand de Saussure und Jacques Derrida, Sprechakttheorie); Theater und Psychoanalyse (Sigmund Freud et al.); Poststrukturalismus & Rezeption (Roland Barthes, Julia Kristeva, Wolfgang Iser); Gender- und Queer Studies (z.B. Judith Butler, Michel Foucault, Simone de Beauvoir); Aesthetic Approaches to the Inorganic (W. Benjamin)

Das Propädeutikum schließt mit einer 90-minütigen Klausur zu den einzelnen thematischen Sitzungen ab, die in der Regel am ersten Montag nach Vorlesungsende stattfindet.