Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
MENU
DE EN

Aufnahmeprüfung BA und MA ATW


Ein Hinweis an die neuen Bewerber_innen des Studienganges ATW: Die Freischaltung der Online-Anmeldung für BA/MA ATW erfolgt am 15.12.16 bis zum 31.01.17. Alle weiterführenden Informationen finden Sie dann an dieser Stelle aufgelistet.

Unter dem Vorbehalt des Inkrafttretens der speziellen Ordnung für die BA/MA-Studiengänge erfolgt die künstlerische Eignungsprüfung (Bewerbung) für den BA/MA "ATW" nach folgendem Muster:

Bewerbung für den BA-Studiengang "Angewandte Theaterwissenschaft"
Zulassungsbestimmungen
Ein sinnvolles Theaterstudium, das praktische Arbeit einschliesst, ist nur moeglich, wenn die Zahl der Studierenden überschaubar ist. Darüber hinaus erfordert ein solches Studium, wie auch die Berufe, auf die es vorbereiten soll, besondere Fähigkeiten. Deshalb gibt es am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft ein besonderes Bewerbungs- und Zulassungsverfahren.

Als formale Voraussetzungen zum Studium gelten das Abitur (oder ein Äquivalent) und die erfolgreiche Teilnahme an der Eignungsprüfung.
Zum Studium kann nur zugelassen werden, wer gründliche Englischkenntnisse nachweisen kann. Der Nachweis erfolgt durch:
1) das Abiturzeugnis
oder
2) eine schulische Bescheinigung über den Umfang und das letzte Ergebnis (Note mindestens „ausreichend“) des schulischen Unterrichts in der Fremdsprache über mindestens 340 Unterrichtsstunden.
(Näheres regelt die spezielle Ordnung)

Die für das Studium der Angewandten Theaterwissenschaft erforderliche künstlerische Befähigung wird in Rahmen einer künstlerischen Eignungsprüfung festgestellt. Bei der Eignungsprüfung sollen Merkmale wie z.B. künstlerische Kreativität, Motivation und Sensibilität, Fähigkeit zur Darstellung eigener künstlerischer Ideen, Reflexionsfähigkeit, Fähigkeit zur differenzierten Beobachtung, Abstraktionsvermögen berücksichtigt werden.
Die Eignungsprüfung für den BA-Studiengang wird in drei Abschnitten abgelegt. Im ersten Abschnitt der Prüfung legt die Bewerberin/der Bewerber eine Mappe mit zwei bis drei selbst gewählten und selbst gefertigten künstlerischen Arbeiten wie z.B. Regieexposé, szenischer Entwurf, Video, Hörstück, Bühnenbild-Modell vor. Der zweite Abschnitt der Prüfung ist eine Klausur, der dritte eine mündliche Prüfung. (Näheres regelt die Spezielle Ordnung.)

1. Stufe: MAPPE
Aus dem tabellarischen Lebenslauf, der Erläuterung von Bewerbungsgründen, und ggf. einer begründeten Empfehlung (z. B. das Gutachten eines Lehrers) sollten das eigene Verhältnis der Bewerberin / des Bewerbers zum Theater, zu Literatur, Kunst, auch kulturellen und gesellschaftlichen Vorgängen insgesamt, Vorlieben und Abneigungen, positive und negative Erfahrungen bezüglich Theater, hervorgehen. Die Mappe soll zwei bis drei selbstgefertigte künstlerische Arbeiten enthalten zu Themen, die sich die Bewerberin / der Bewerber selbst gestellt hat (z. B. szenischer Entwurf, Regie-Exposé, Performancekonzept, Bühnenbildmodell, Videokurzfilm, Audioarbeiten, Entwurf einer Raum-, Klang- u./o. Videoinstallation oder ähnliches) und evt. ein oder zwei Kurzkritiken zu Theateraufführungen. Eine Erklärung mit folgendem Wortlaut wird ebenfalls gefordert: "Ich versichere: die in der Mappe vorgelegten Arbeiten habe ich selbst gefertigt". Sollten Sie Videos einreichen, laden Sie sie auf Vimeo (https://vimeo.com/) hoch und vergessen Sie nicht, den jeweiligen Link in Ihrer Bewerbungsmappe anzugeben. Schicken Sie zusätzlich eine E-Mail an die Adresse hiwi-theater@theater.uni-giessen.de in der alle Ihre angegebenen Links gesammelt vermerkt sind.

2. Stufe: KLAUSUR
Die Klausur ist so angelegt, dass zu einem Thema, das die Aufnahmekommission stellt, z. B. eine per Video vorgeführter Inszenierungsausschnitt, ein Essay geschrieben werden soll.
Dabei geht es nicht um literatur- oder theaterhistorische Kenntnisse, sondern um theatralische Sensibilität, also um die Fähigkeit, zu beobachten und wahrzunehmen, verbunden mit einem eigenen, subjektiven Urteil.

3. Stufe: MÜNDLICHE PRÜFUNG
Die mündliche Prüfung besteht aus einem persönlichen Gespräch, in dem das Interesse der Kandidatin oder des Kandidaten am Theater und an den anderen Künsten im Vordergrund steht.

Die künstlerische Eignungsprüfung kann einmal wiederholt werden. Die Prüfung muss wiederholt werden, wenn das Studium länger als drei Jahre nach Feststellung der künstlerischen Begabung nicht begonnen worden ist.

Bewerbung für den MA-Studiengang "Angewandte Theaterwissenschaft"
Der erste Termin zur Anmeldung für die künstlerische Eignungsprüfung (MA) zur Studienaufnahme im Wintersemester muss bis 6 Wochen vor Vorlesungsbeginn des vorausgegangenen Sommersemesters erfolgen (meist Mitte Januar). Ein zweiter Anmeldetermin zur künstlerischen Eignungsprüfung (MA) kann vom Prüfungsausschuss bekanntgegeben werden und muss bis 4 Wochen vor Vorlesungsbeginn des Wintersemesters erfolgen.

Für die Zulassung zum Masterstudiengang „Angewandte Theaterwissenschaft“ sind folgende formale Voraussetzungen zu erfüllen:

  • BA Angewandte Theaterwissenschaft an der JLU Giessen (Mindestnote: gut oder besser) und Teilnahme an der künstlerischen Eignungsprüfung oder:
  • BA (oder äquivalenter Abschluss) in einem theaterrelevanten Studienfach und eine künstlerische Eignungsprüfung (künstlerische Mappe, BA-Thesis oder äquivalente wissenschaftliche Arbeit, mündliche Eignungsprüfung).

Das bisherige Studium muss sich mit Theater, Medien und/oder performativen Künsten in Praxis und/oder Theorie beschäftigt haben.
Zum Studium kann nur zugelassen werden, wer besondere Kenntnisse und Fähigkeiten nachweist, die einen erfolgreichen Abschluss des Studiums im Master-Studiengang „Angewandte Theaterwissenschaft“ auch in ästhetischer und künstlerischer Hinsicht möglich erscheinen lassen. Die erforderliche ästhetische Urteilskraft und künstlerische Befähigung wird in Rahmen einer Eignungsprüfung als Teil der Bewerbung festgestellt.

Die Eignungsprüfung für den MA-Studiengang wird in zwei Abschnitten abgelegt. Im ersten Abschnitt der Prüfung legt die Bewerberin/der Bewerber eine Mappe mit zwei bis drei selbst gewählten und selbst gefertigten künstlerischen Arbeiten wie z.B. Regieexposé, szenischer Entwurf, Video, Hörstück, Bühnenbild-Modell vor, einen tabellarischen Lebenslauf mit Erläuterung der Bewerbungsgründe sowie seine BA-Thesis oder eine äquivalente wissenschaftliche Arbeit. Sollten Sie Videos einreichen, laden Sie sie auf Vimeo (https://vimeo.com/) hoch und vergessen Sie nicht, den jeweiligen Link in Ihrer Bewerbungsmappe anzugeben. Schicken Sie zusätzlich eine E-Mail an die Adresse hiwi-theater@theater.uni-giessen.de in der alle Ihre angegebenen Links gesammelt vermerkt sind.

Der zweite Abschnitt der Prüfung besteht aus einer mündlichen Prüfung von ca. 30 Minuten Dauer, die dem Zweck dient, in praktischer und fachlicher Hinsicht zusätzliche Aufschlüsse über die Eignung der Bewerberin/des Bewerbers zu erhalten (Näheres regelt die Spezielle Ordnung).

Die künstlerische Eignungsprüfung kann einmal wiederholt werden. Die Prüfung muss wiederholt werden, wenn das Studium länger als drei Jahre nach Feststellung der künstlerischen Begabung nicht begonnen worden ist.

Studienfachberatung ist jederzeit nach telefonischer Absprache möglich. Bewerbungen per E-Mail werden nicht akzeptiert, bitte Senden Sie Ihre Bewerbung postalisch. Als Einsendeschluss gilt das Datum des Poststempels.