Justus-Liebig-Universität Gießen Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Willkommen

auf der Homepage des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft.

Informationen zu unseren Aufführungen und Präsentationen finden Sie unter "Veranstaltungen > Programm".

Informationen zur Aufnahmeprüfung finden Sie gleich hier bei dem Menüpunkt Aktuelles unter der Überschrift Aufnahmeprüfung für WS 2016/17.

Aktuelles

Martina Ruhsam ist neue wissenschaftliche Mitarbeiterin

Wir freuen uns Martina Ruhsam als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Masterstudiengang "Choreographie und Performance" unter der Leitung von Prof. Dr. Bojana Kunst willkommen heißen zu dürfen!

Martina Ruhsam war in zahlreichen künstlerischen und theoretischen Produktionskontexten tätig, so arbeitet sie unter anderem von 2008 bis 2009 im Theoriebereich des Tanzquartier Wien. Von 2006 bis 2010 war sie Redaktionsmitglied von Corpus. Internetmagazin für Tanz, Choreografie und Performance. Seit 2012 ist sie Redaktionsmitglied von Maska. Performing Arts Journal. 2013 war sie als Dozentin in Maskas Seminar for Performing Arts tätig, 2015 unterrichtete sie am HZT (Hochschule Zentrum Tanz, SODA) in Berlin.

2011 erschien ihre Monografie „Kollaborative Praxis: Choreographie“ bei Turia + Kant. Derzeit arbeitet sie an einer Dissertation bei Prof. Dr. Bojana Kunst, die sich mit der Thematisierung nicht-menschlicher Dinge in zeitgenössischen Choreografien beschäftigt.

Theater als Kritik

Kongress der Gesellschaft für Theaterwissenschaft, Frankfurt und Gießen, 3.-6. November 2016

Der 13. Kongress der Gesellschaft für Theaterwissenschaft lädt unter dem Titel „Theater als Kritik“ dazu ein, Theater als eine kritische Praktik im doppelten Sinne zu untersuchen: Vor dem Hintergrund der Krise klassischer Begründungen des Theaters wie der Kritik sollen deren
Geschichte, Theorie und Fragen neu beleuchtet werden. Nicht also die Gegenstände der Kritik des Theaters stehen zur Debatte, sondern vielmehr diese Kritik selbst. Plenarvorträge und kürzere Beiträge zu acht Themenbereichen werden dabei durch performative Formate, Theaterbesuche, Gespräche und szenische Beiträge von Studierenden der Hessischen Theaterakademie (HTA) ergänzt.

Folgende thematische Schwerpunkte könnten in verschiedenen Sektionen diskutiert werden:

1. Kritische Praktiken im Gegenwartstheater 2. Kritik und Normativität 3. Kritik des Dispositivs des Theaters in Vergangenheit und Gegenwart 4. Theater als kritische Praxis des Denkens und Agierens 5. Kritik der Kritik 6. Theaterwissenschaft als kritische Praxis 7. Kritik und Öffentlichkeit im Theater 8. Theaterfeindlichkeit.

Für die Besprechung der Themen sind als Keynote-Speakers Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Kunst vorgesehen. Ebenso soll es eine Nachwuchsgruppe zur Besprechung der Key-Panels geben, ebenso erwünscht sind Vorschläge für Lecture Performances oder gemeinsame Präsentationen. Weitere Informationen zu Bewerbung und möglichen Formaten entnehmen Sie bitte dem auf der rechten Seite beigefügten Download.

Bei Interesse schicken Sie Ihr Abstract oder Ihren Vorschlag für ein Panel (max. 500 Zeichen) bis zum 30. April 2016 an folgende E-Mail-Adresse: congressgtw@theater-wissenschaft.de

Veranstalter: Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Gießen (Prof. Dr. Gerald Siegmund), sowie Professur für Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt am Main (Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll), in Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie (HTA), dem Frankfurt LAB und dem Künstlerhaus Mousonturm.

Updates und Erweiterungen entnehmen Sie dem Link zur Homepage: http://www.theater-wissenschaft.de/kongresse/

Bernhard Siebert ist neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter

Wir freuen uns ab WS 15/16 Herrn Bernhard Siebert als neuen wissenschaftlichen Mitarbeiter am Institut begrüßen zu dürfen! Hier geht es direkt zu seiner Veranstaltung.

Bernhard Siebert (*1980) studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien, wo er mit einer Arbeit zum Theaterbegriff von Daniil Charms abschloss. Von 2007 bis 2010 arbeitete er für die Öffentlichkeitsarbeit der Sophiensaele Berlin. Am Zürcher Theater Neumarkt war er von 2010 bis 2013 als Assistent der künstlerischen Leitung und Medienreferent angestellt.
Seit 2013 arbeitet er an seiner Dissertation, in der er sich mit dem Umgang mit Bühnentechnik in den darstellenden Künsten auseinandersetzt.
Derzeit betreut er an der Volkshochschule Aschaffenburg den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Firmenkunden. Freiberuflich macht er Medienarbeit und Dramaturgie für Herbordt/Mohren (Stuttgart), Swoosh Lieu (Frankfurt am Main), Kiriakos Hadjiioannou (Basel) und Dorothea Eitel (Berlin).

Artist at Work, Proximity of Art and Capitalism - New Book by Prof. Dr. Bojana Kunst

We are happy to announce the following publication at Zero Books by Prof. Dr. Bojana Kunst.

Artist at Work, Proximity of Art and Capitalism Examining the recent changes in the labour of an artist and addressing them from the perspective of performance.

The main affirmation of artistic practice must today happen through thinking about the conditions and the status of the artist's work. Only then can it be revealed that what is a part of the speculations of capital is not art itself, but mostly artistic life. Artist at Work examines the recent changes in the labour of an artist and addresses them from the perspective of performance.
"This critically coruscating exposure of what it means to have come 'after the event' yet always prepared to work on contemporary art's implications, is everything one might have hoped from one of Europe's most incisive performance writers. Like all treasures it shines with the brilliance of a wholly unexpected economy." ~ Alan Read, Professor of Theatre, Director Performance Foundation, King's College London

"Bojana Kunst, one of the most compelling writers today, has produced a book that will inform the critical discourse on art’s political ambitions for years to come. Artist At Work is a vital, searching treatise on the relation between artistic work and artistic labor in the proximity of capitalism. By challenging and scrutinizing the conditions of artistic practice, Kunst re-affirms artistic life with an unflinching determination and a tireless level of expertise, attentiveness and care." ~ Lin Hixson, Professor, Performance, School of the Art Institute of Chicago, Director, Every house has a door

"Artist At Work by Bojana Kunst turns the neoliberal perspective upside down and thus has a perfect timing, i.e. in the period of austerity measures. It draws its conclusions mainly from the argument that art no longer ne eds to re-affirm itself as a socially relevant and useful activity because this would lock it with in immanent capitalist and populist production of value. Instead, art has to rediscover its material basis and 'occupy' exactly those abstractions which enable the preservation of the capitalist system and reproduction of capital."
~ Goran Sergej Pristaš, Dramaturg, BADco, Zagreb

Follow this Link to the publication

Forschungsprojekt "Theater als Dispositiv"

Wir dürfen vermelden, dass das Forschungsprojekt „Theater als Dispositiv“ zum 1. Juli 2015 seine Arbeit aufgenommen hat. Das Projekt ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und wird sich in den kommenden drei Jahren um die Untersuchung von Ästhetik, Praxis und Epistemik des Theaters unter dem methodologischen Leitfaden von Michel Foucaults Mitte der 1970er entwickelten Dispositiv-Begriffs bemühen. Projektleiter ist Prof. Dr. Gerald Siegmund, weitere Projektmitarbeiter sind Dr. Lorenz Aggermann und Georg Döcker, M.A. Im Verlauf des Projekts werden weitere Informationen unter der Homepage-Rubrik Forschung online gestellt werden.

Informiert bleiben: RSS und Newsletter

Wir bieten verschiedene Möglichkeiten, um informiert zu bleiben: Den monatlichen Newsletter der hier bestellt werden kann und RSS-Feeds für die Bereiche Aktuelles und Veranstaltungen, die durch den Klick auf das RSS-Symbol rechts oben abonniert werden können.

X