Justus-Liebig-Universität GießenInstitut für Angewandte Theaterwissenschaft
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Willkommen


auf der Homepage des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft.

Informationen zu unseren Aufführungen und Präsentationen finden Sie unter "Veranstaltungen > Programm".

Informationen zur Aufnahmeprüfung finden Sie gleich hier bei dem Menüpunkt Aktuelles unter der Überschrift Aufnahmeprüfung für WS 2017/18.

Neue Veröffentlichung von Gerald Siegund: Jérôme Bel: Dance, Theatre, and the Subject


Mit der neuen Veröffentlichung von Prof. Gerald Siegmund liegt nun die erste Monografie zur Arbeit Jérôme Bels vor!

Gerald Siegmunds folgt der künstlerischer Laufbahn des französischen Choreografen von den Anfängen seiner Karriere 1994 bis zu seiner jüngsten Inszenierung 2016. Die Monografie enthält einen Überblick sowie eine tiefgreifende Analyse aller Werke Bels, von Nom donné par l’auteur bis zu Disabled Theatre und stellt dieser eine theoretische Auseinandersetzung über den darin entwickelten Theaterbegriff zur Seite.

Bel entwickelt einen singulären Diskurs über Tanz, der oft als „conceptual dance“ gelabelt wird. Indem er bestimmte Bühnenelemente in seinen Stücken auf ein Minimum reduziert, erforscht er mit seinem Werk die Implikationen der Kunstform Tanz, die ihre Leitprinzipien seit der Moderne auf Naturgesetze aufbauen ließ. Bel adressiert nun die Frage der Machtverhältnisse im Tanz, indem er die Probleme, die sich zwischen Autor*innenschaft und Subjektivität ergeben, durchdekliniert.

Siegmund erdet scheinbar abstrakte akademische Theorien in der Untersuchung der spezifischen körperlichen Praktiken Bels, und sein Band präsentiert Erkenntnisse dieser Forschung an der Schnittstelle zwischen künstlerischer Praxis und Theorie.

(Gerald Siegmund: Jérôme Bel: Dance, Theatre, and the Subject. Palgrave Macmillan, London 2017. 256 Seiten, 16 Illustrationen.)

Miriam Dreysse Vertretungsprofessorin im WS 17/18


Wir begrüßen Miriam Dreysse herzlich als wissenschaftliche Vertretungsprofessorin! Nachdem sie bereits in Gießen studiert hat und von 1997 bis 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für ATW war, kehrt sie im Wintersemester 2017/18 somit als Vertretung für den im Forschungssemester befindlichen Prof. Gerald Siegmund zurück.

Miriam Dreysse war Professorin für Theaterwissenschaft an der Universität der Künste Berlin, Fakultät Darstellende Kunst. Sie hat in Gießen Angewandte Theaterwissenschaft studiert und 1999 über die Theaterarbeit Einar Schleefs promoviert. In den 1990er Jahren hat sie immer wieder am Theater gearbeitet, zunächst als Regieassistentin, später als Produktionsdramaturgin. Ihre Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind das zeitgenössische Theater und Performance sowie Gender bzw. Queer Theory und Geschlechterkonstruktionen in der zeitgenössischen Kultur.

Gemeinsam mit Florian Malzacher hat sie ein Buch über Rimini Protokoll herausgegeben (Experten des Alltags. Das Theater von Rimini Protokoll, Berlin: Alexander 2007) und mehrere Aufsätze zu Fragen der Inszenierung von Geschlechteridentitäten publiziert. Sie habilitierte zum Thema "Mutterschaft und Familie. Inszenierungen in Theater und Performance" in Hildesheim, die Habiliattionsschrift erschien 2015 bei transcript.

Rose Beermann wissenschaftliche Mitarbeiterin


Wir heißen Rose Beermann herzlich als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin am Insitut willkommen!

Seit Abschluss des Masters 'Choreographie und Performance' am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen im März 2013 arbeitet Rose Beermann als freiberufliche Choreographin, Regisseurin und Dramaturgin in Berlin. Mit unterschiedlichen Kollaborateur*innen hat sie seitdem folgende Projekte realisiert: 'Show Me How' (2014), 'Strip naked, talk naked' (2014), 'Balkan Dance Reality Show' (2015), 'There is a better version of you out there' (2015) und 'My Body is the Field for Tomorrow's Battles' (2016), welche an verschiedenen deutschsprachigen Häusern und auf internationalen Festivals gezeigt wurden. Ein Thema, dass sich durch alle ihre Arbeiten zieht, sind Bilder von Weiblichkeit und deren mediale Vermittlung.

Weitere Informationen zu ihren künstlerischen Arbeiten unter http://rosebeermann.de/

Wissenschaftliches Denken und Schreiben ist für sie auch in künstlerischen Prozessen wichtig geblieben, als ein Feld der Inspiration und Reflexion. Und so freut sie sich, im Rahmen ihrer Tätigkeit am Institut ein Dissertationsprojekt zu beginnen. Thema soll eine (Weiter-)Entwicklung des Begriffs des Choreographischen sein - als eine spezifische Form der Wahrnehmung - welcher nicht zwangsläufig an den Körper gebunden ist und somit als Analyseinstrument für Bewegungs-Phänomene in einem medialen Kontext verwendet werden kann.

Gerko Egert Postdoc Researcher ab WS 2017/18


Wir freuen uns, Gerko Egert als neuen Postdoc Researcher am Institut begrüßen zu dürfen. Vom Wintersemester 2017/18 an wird er an einem mehrjährigen DFG-Forschungsprojekt zum Thema "Choreopower" arbeiten.

Gerko Egert studierte Theaterwissenschaft und Soziologie in Berlin und Potsdam. Von 2010-2015 war er in verschiedenen Forschungsprojekten an der Freien Universität Berlin tätig, u.a. im Exzellenscluster Languages of Emotion und dem Forschungskolleg Interweaving Performance Cultures. 2014 promovierte er dort am Institut für Theaterwissenschaft mit der Arbeit Berührungen. Bewegung, Relation und Affekt im zeitgenössischen Tanz (Transcript 2016). Gerko forschte darüber hinaus am SenseLab, Concordia University Montréal und dem Studies in Performance Art & Media (S:PAM), Universität Gent.

Seine Arbeit setzt sich mit menschlichen und nicht-menschlichen Choreographien, Politiken von Bewegung, Pragmatismus, Prozessphilosophie, Wetter und Berührung auseinander.

In seinem aktuellem Forschungsprojekt Choreopower. Untersuchungen zur Macht der Bewegung untersucht er historische und gegenwärtige Formen einer Macht der Bewegung wie sie u.a. in der Migration, der Logistik und dem Kolonialismus zu finden sind.

Seine Publikationen umfassen u.a.: Berührungen. Bewegung, Relation und Affekt im zeitgenössischen Tanz (2016), „Choreographing the Weather – Weathering Choreography” (TDR, 2016), Dramaturgien des Anfangens (hrsg. mit Adam Czirak, 2016) sowie “Movements of Touch in MAYBE FOREVER”” in Touching and Being Touched (hrsg. Mit Gabriele Brandstetter und Sabine Zubarik, 2013).

Weitere Informationen und Publikationen unter www.gerkoegert.com

Auszeichnung für Gießener Produktionen beim Hörspielsommer Leipzig


Gleich drei Arbeiten von ATW-Studierenden wurden beim Hörspielmanuskriptwettbewerb des Hörspielsommers Leipzig ausgezeichnet:

Theresa Moest und Conny Walter gewannen mit der Arbeit "Alles in Ordnung" (Text von Katja Schraml) in der Kategorie Umsetzung, den ersten Preis. In der gleichen Kategorie wurden Marie Meyer und Antonia Beeskow für das Hörspiel "Wal" (Text: Bianca Bellchambers) mit dem zweiten und Maria Huber und Asja Mahgoub für "FANTASIEREISE No.3-Ak" (Text von Anna Haslehner) ausgezeichnet.

Wir gratulieren allen Gewinnerinnen herzlich!

Dr. Eva Holling gewinnt den The Missing Link-Preis des Psychoanalytischen Seminars Zürich


Für ihr Buch "Übertragungen im Theater. Theorie und Praxis theatraler Wirkung" wurde Dr. Eva Holling der The Missing Link-Preis des Psychoanalytischen Seminars Zürich (PSZ) 2017 verliehen!

Aus der Pressemeldung: "Nicht nur in Kassel, sondern auch in Zürich über Karl dem Grossen und dem Grossmünster ist Rauch aufgestiegen: Am Wochenende vom 7. – 9. Juli tagte die Jury (Insa Härtel, Angelika Oberhauser, Brita Polzer, Olaf Knellessen und Bernd Schwibs) in Zürich und wählte die neue Preisträgerin von The Missing Link: The Missing Link goes to Eva Holling aus Frankfurt für ihr Buch Übertragung im Theater. Theorie und Praxis theatraler Wirkung. Es ist ein Buch, das auf faszinierende und spannende Art und Weise eine profunde Kenntnis des psychoanalytischen Übertragungsbegriffs mit dem Geschehen auf der Bühne verbindet, dabei dieser einerseits neue Räume eröffnet und andererseits mit der auch von Lacan anvisierten Ausweitung dieses Begriffs auf eine „Übertragung ohne Analytiker“ ernst macht. Interdisziplinarität at it’s best. So ist es ein Buch, das sich nicht nur für Psychoanalytiker und Theaterleute zu lesen lohnt.“ (http://www.psychoanalyse-zuerich.ch/übermissinglink)

Der Preis wird am 23.09.17 in Zürich verliehen, die Laudatio hält Hayat Erdogan.

Jurypreise der Hessischen Theatertage 2017 an drei Absolventinnen der Angewandten Theaterwissenschaft


Bei den Hessischen Theatertagen 2017 am Staatstheater Darmstadt gehen zwei der insgesamt fünf Jurypreise an Produktionen von bzw. mit Absolventinnen des Giessener Studiengangs für Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zwei weitere Produktionen von ATW-Studierenden und -Absolventinnen wurden für mit 1.500 bis 4.000 Euro dotierten Preise nominiert.

Die Performance „Deine Welt“ der HTA-Absolventinnen Meret Kiderlen und Kathrin Hylla hat einen der fünf Jury-Preise der diesjährigen Hessischen Theatertage am Staatstheater Darmstadt gewonnen. Der Preis wurde in der Kategorie „Fühlen“ vergeben und ist mit 1.500 Euro dotiert. Der ebenfalls mit 1.500 Euro dotierte Preis in der Kategorie „Verstehen“ ging an das Live-Hörspiel „ready for boarding“ des Brachland-Ensembles aus Kassel mit der Performerin Maria-Isabel Hagen. Die drei Künstlerinnen haben gemeinsam am Giessener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft studiert.

Seit Februar 2015 arbeiten sechs alleine geflüchtete Jugendliche aus Eritrea und Afghanistan und vier Schülerinnen aus Marburg am Theaterprojekt „Deine Welt“ zusammen. Ausgehend von Alltagsbeobachtungen und in der Auseinandersetzung mit vergangenen Erlebnissen, tanzend und Suppe kochend haben sie sich kennengelernt. Diesen Prozess macht das Stück DEINE WELT sichtbar. Das Stück wurde in Marburg vom German Stage Service als freies Projekt produziert.

In „ready for boarding“ vertonen drei SprecherInnen mit Hilfe weniger Requisiten den Untersuchungsbericht des US-Senats über das CIA-Verhör- und Internierungsprogramm, der teils zu Dialogen umgeschrieben wurde und so den 600 Seiten umfassenden Text in lebendige und schier unfassbare Situationen übersetzt. Veranschaulicht wird dabei nicht nur die Perfidität der CIA-Verhörmethoden, sondern auch das Scheitern bürokratischer Kontrollen. In Anbetracht der Anschläge in Europa wird die Frage aufgeworfen, wie heute dieser Gefahr begegnet wird: Werden Europas Regierungen besonnener sein als aktuelle US-Präsidentschaftskandidaten, die die Wiedereinführung des CIA-Programms fordern?

In der Kategorie „Hören“ wurde zudem die Produktion „Post hoc ergo propter hoc“ der Giessener TheaterwissenschaftlerInnen Gesa Bering und Stefan Dorn nominiert. Eine Nominierung in der Kategorie „Fühlen“ ging an die Inszenierung „Dieser Witz trägt einen Bart“ der ATW-Absolventinnen Marion Schneider und Susanne Zaun. Das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft gratuliert allen Preisträgerinnen und Nominierten und freut sich über die erfolgreiche Präsenz ihrer AbsolventInnen und zahlreicher aktiver Studierender auf dem hessischen Festival.

Caroline Creutzburg gewinnt bei Körber Studio Junge Regie 2017


Die ATW-Studentin Caroline Creutzburg hat bei der diesjährigen Ausgabe von Körber Studio Junge Regie mit ihrer Performance "Nerve Collection" den mit 10000 Euro dotierten Jury-Preis gewonnen! Das renommierte Schaulaufen junger Theater- und Performance Macher*Innen aus deutschsprachigen Ausbildungsstätten findet jedes Jahr im Thalia Theater Hamburg statt.

Mit "Nerve Collection" geht Caroline Creutzburg auf eine grenzüberschreitende "Wanderung im Ist-Zustand". Dazu "legt [sie] sich einen sensorischen Stachel zu, der ihre Empathien und ihre Intoleranzen dokumentiert".

Wir freuen uns riesig mit und gratulieren sehr herzlich!

DISKURS 2017 - Open Call


DISKURS 17 - enter the pool

OPEN CALL Internationales Festival für junge Kunst und Wissenschaft | 11. – 15. 10. 2017 | Institut für Angewandte Theaterwissenschaft | Gießen

DISKURS 17 ist ein Festival für junge Kunst und Wissenschaft, das von Student*innen des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen organisiert wird.

Vom 11. bis 15. Oktober 2017 findet die 32. Ausgabe des internationalen Festivals statt: Fünf Tage lang treten Kunst und Wissenschaft in einen interdisziplinären Austausch. enter the pool DISKURS 17 startet einen Aufruf zum Eintauchen: hinein in Arbeiten aus der ganzen Welt, hinein in einen Pool aus interessierten Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, hinab in unbekannte Tiefen!

DISKURS 17 will ein großes Becken bauen, in dem jede Person ihren eigenen Stil schwimmen kann. Das Festival soll ein Raum sein, der mitgestaltet werden kann und als schwimmende Insel Anlaufstation für Tauchende ist. Ein Zentrum von dem Wellen ausgehen und auf das Wellen zurückschlagen. enter the pool!

Wir suchen künstlerische und wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit immersiven Strukturen und alternativen Rezeptionsformen auseinandersetzen. Wir wollen Zuschauerpositionen neu denken, die eigene Wahrnehmung erforschen und persönliches Erfahren ins Blickfeld rücken. Kommt, seid Teil des Schwarms und füllt das Becken mit Installationen, Performances, Tanz, Vorträgen, Durationals, Lesungen, Filmen, Podiumsdiskussionen, interdisziplinären Arbeiten, Lecture Performances, Gesprächsformaten und bildender Kunst.

Räumlichkeiten Neben einer Black Box, einem White Cube und Räumlichkeiten der Universität, können Orte im städtischen Raum, wie Fußgängerzone, Schaufenster, Parkanlage, eine Unterwasserbeobachtungsstation oder ein Schwimmbad, Aufführungsstätten sein. In Absprache mit den Künstler*innen und Wissenschaftler*innen suchen wir gerne nach weiteren geeigneten Orten. Zudem wird ein Bassin im öffentlichen Raum errichtet, das Bühne, Treffpunkt, Diskussionsraum sein kann und darauf wartet mit Inhalt und Ideen gefüllt zu werden.

Bewerbung

Bitte sendet folgende Unterlagen an call@diskursfestival.de:

− eine detaillierte Beschreibung der ausgewählten Arbeit, des Vorschlags oder Konzepts, die auch technische Anforderungen enthält

− einen Kostenvoranschlag

− einen Lebenslauf

− wenn möglich, einen Videolink oder weiteres Material von bisherigen oder aktuellen Arbeiten

Bitte alle Dokumente in einer PDF – Datei schicken, die maximal 2MB groß ist. Einsendeschluss: 30. Juni 2017

DISKURS 17 wird von Student*innen organisiert und übernimmt Reise- und Transportkosten, Übernachtung sowie eine Aufwandsentschädigung. Taucht ein, lasst euch durchfluten, brecht Wellen, taucht in neue Gebiete, lasst euch einsaugen in den Strudel des DISKURS 17 - enter the pool!

Theater als Dispositiv. Dysfunktion, Fiktion und Wissen in der Ordnung der Aufführung.


Wir freuen uns, Ihnen eine weitere Publikation des Intituts ankündigen zu dürfen!

Theater als Dispositiv. Dysfunktion, Fiktion und Wissen in der Ordnung der Aufführung

Die Normen, Strategien und Regierungsformen des Theaters genauso kenntlich zu machen wie sein Ereignis, seinen Überschuss oder sein Scheitern – das ist die Herausforderung, die sich mit Michel Foucaults Dispositiv-Konzept für jede Betrachtung des Theaters stellt. Der Band „Theater als Dispositiv“ versammelt Beiträge aus Philosophie, Soziologie, Theologie, Medien-, Film- und Theaterwissenschaft, die alle auf Foucault antworten, indem sie je unterschiedlich die Ordnung der Aufführung in ihrer historischen Dynamik, vor allem aber im Hinblick auf Dysfunktion, Fiktion und Wissen skizzieren.

Mit Beiträgen von Dirk Baecker, Christian Berkenkopf, Yannick Butel, André Eiermann, Ulrike Haß, Andreas Hetzel, Alexander Jackob, Bojana Kunst, Petra Löffler, Nikolaus Müller-Schöll, Matteo Pasquinelli, Mirjam Schaub und Birgit Wiens.

zum Verlag

The Oxford Handbook of Dance and Politics (Oxford Handbooks)


We are very excited to announce the publication of the book "The Oxford Handbook of Dance and Politics", which was co-edited by our very own Prof. Dr. Gerald Siegmund. It is available from now on, enjoy!

In recent decades, dance has become a vehicle for querying assumptions about what it means to be embodied, in turn illuminating intersections among the political, the social, the aesthetical, and the phenomenological. The Oxford Handbook of Dance and Politics edited by internationally lauded scholars Rebekah Kowal, Gerald Siegmund, and the late Randy Martin presents a compendium of newly-commissioned chapters that address the interdisciplinary and global scope of dance theory - its political philosophy, social movements, and approaches to bodily difference such as disability, postcolonial, and critical race and queer studies. In six sections 30 of the most prestigious dance scholars in the US and Europe track the political economy of dance and analyze the political dimensions of choreography, of writing history, and of embodied phenomena in general. Employing years of intimate knowledge of dance and its cultural phenomenology, scholars urge readers to re-think dominant cultural codes, their usages, and the meaning they produce and theorize ways dance may help to re-signify and to re-negotiate established cultural practices and their inherent power relations. This handbook poses ever-present questions about dance politics-which aspects or effects of a dance can be considered political? What possibilities and understandings of politics are disclosed through dance? How does a particular dance articulate or undermine forces of authority? How might dance relate to emancipation or bondage of the body? Where and how can dance articulate social movements, represent or challenge political institutions, or offer insight into habits of labor and leisure? The handbook opens its critical terms in two directions. First, it offers an elaborated understanding of how dance achieves its politics. Second, it illustrates how notions of the political are themselves expanded when viewed from the perspective of dance, thus addressing both the relationship between the politics in dance and the politics of dance. Using the most sophisticated theoretical frameworks and engaging with the problematics that come from philosophy, social science, history, and the humanities, chapters explore the affinities, affiliations, concepts, and critiques that are inherent in the act of dance, and questions about matters political that dance makes legible.

see also Oxford University Press

Martina Ruhsam ist neue wissenschaftliche Mitarbeiterin


Wir freuen uns Martina Ruhsam als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Masterstudiengang "Choreographie und Performance" unter der Leitung von Prof. Dr. Bojana Kunst willkommen heißen zu dürfen!

Martina Ruhsam war in zahlreichen künstlerischen und theoretischen Produktionskontexten tätig, so arbeitet sie unter anderem von 2008 bis 2009 im Theoriebereich des Tanzquartier Wien. Von 2006 bis 2010 war sie Redaktionsmitglied von Corpus. Internetmagazin für Tanz, Choreografie und Performance. Seit 2012 ist sie Redaktionsmitglied von Maska. Performing Arts Journal. 2013 war sie als Dozentin in Maskas Seminar for Performing Arts tätig, 2015 unterrichtete sie am HZT (Hochschule Zentrum Tanz, SODA) in Berlin.

2011 erschien ihre Monografie „Kollaborative Praxis: Choreographie“ bei Turia + Kant. Derzeit arbeitet sie an einer Dissertation bei Prof. Dr. Bojana Kunst, die sich mit der Thematisierung nicht-menschlicher Dinge in zeitgenössischen Choreografien beschäftigt.

Bernhard Siebert ist neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter


Wir freuen uns ab WS 15/16 Herrn Bernhard Siebert als neuen wissenschaftlichen Mitarbeiter am Institut begrüßen zu dürfen! Hier geht es direkt zu seiner Veranstaltung.

Bernhard Siebert (*1980) studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien, wo er mit einer Arbeit zum Theaterbegriff von Daniil Charms abschloss. Von 2007 bis 2010 arbeitete er für die Öffentlichkeitsarbeit der Sophiensaele Berlin. Am Zürcher Theater Neumarkt war er von 2010 bis 2013 als Assistent der künstlerischen Leitung und Medienreferent angestellt.
Seit 2013 arbeitet er an seiner Dissertation, in der er sich mit dem Umgang mit Bühnentechnik in den darstellenden Künsten auseinandersetzt.
Derzeit betreut er an der Volkshochschule Aschaffenburg den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Firmenkunden. Freiberuflich macht er Medienarbeit und Dramaturgie für Herbordt/Mohren (Stuttgart), Swoosh Lieu (Frankfurt am Main), Kiriakos Hadjiioannou (Basel) und Dorothea Eitel (Berlin).

Artist at Work, Proximity of Art and Capitalism - New Book by Prof. Dr. Bojana Kunst


We are happy to announce the following publication at Zero Books by Prof. Dr. Bojana Kunst.

Artist at Work, Proximity of Art and Capitalism Examining the recent changes in the labour of an artist and addressing them from the perspective of performance.

The main affirmation of artistic practice must today happen through thinking about the conditions and the status of the artist's work. Only then can it be revealed that what is a part of the speculations of capital is not art itself, but mostly artistic life. Artist at Work examines the recent changes in the labour of an artist and addresses them from the perspective of performance.
"This critically coruscating exposure of what it means to have come 'after the event' yet always prepared to work on contemporary art's implications, is everything one might have hoped from one of Europe's most incisive performance writers. Like all treasures it shines with the brilliance of a wholly unexpected economy." ~ Alan Read, Professor of Theatre, Director Performance Foundation, King's College London

"Bojana Kunst, one of the most compelling writers today, has produced a book that will inform the critical discourse on art’s political ambitions for years to come. Artist At Work is a vital, searching treatise on the relation between artistic work and artistic labor in the proximity of capitalism. By challenging and scrutinizing the conditions of artistic practice, Kunst re-affirms artistic life with an unflinching determination and a tireless level of expertise, attentiveness and care." ~ Lin Hixson, Professor, Performance, School of the Art Institute of Chicago, Director, Every house has a door

"Artist At Work by Bojana Kunst turns the neoliberal perspective upside down and thus has a perfect timing, i.e. in the period of austerity measures. It draws its conclusions mainly from the argument that art no longer ne eds to re-affirm itself as a socially relevant and useful activity because this would lock it with in immanent capitalist and populist production of value. Instead, art has to rediscover its material basis and 'occupy' exactly those abstractions which enable the preservation of the capitalist system and reproduction of capital."
~ Goran Sergej Pristaš, Dramaturg, BADco, Zagreb

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