Justus-Liebig-Universität Gießen Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Willkommen

auf der Homepage des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft.

Informationen zu unseren Aufführungen und Präsentationen finden Sie unter "Veranstaltungen > Programm".

Informationen zur Aufnahmeprüfung finden Sie gleich hier bei dem Menüpunkt Aktuelles unter der Überschrift Aufnahmeprüfung für WS 2016/17.

Aktuelles

ATW TALKS Edition 12. on DECEMBER, 2th

Come to Gießen on December 2nd for the 12th Edition of the ATW TALKS. This time we have not one, but two fabulous guests: Theatre makers Björn Mehlig and Stefanie Lorey aka Auftrag : Lorey will be here. For more information, check here

Theater als Kritik - Programm zur Tagung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir freuen uns sehr, Ihnen anbei das Programm des 13. Kongresses der Gesellschaft für Theaterwissenschaft in Frankfurt am Main und Gießen vorstellen zu können. Der Kongress lädt unter dem Titel „Theater als Kritik“ vom 3. – 6. November dazu ein, Theater als eine kritische Praktik im doppelten Sinne zu untersuchen: Vor dem Hintergrund der Krise klassischer Begründungen des Theaters wie der Kritik sollen deren Geschichte, Theorie und Fragen neu beleuchtet werden. Nicht also die Gegenstände der Kritik des Theaters stehen zur Debatte, sondern vielmehr diese Kritik selbst.

Plenarvorträge von Shannon Jackson (Berkeley), Christoph Menke (Frankfurt) und Werner Hamacher (Frankfurt) sowie rund 200 Einzel-Vorträge in über 60 Panels werden dabei durch ein künstlerisches Programm von Studierenden der Hessischen Theaterakademie (HTA) und einer Aufführung von „Five Easy Pieces“ von Milo Rau/IIPM und CAMPO ergänzt.

Besonders freuen wir uns über die weitere Internationalisierung des Kongresses – etwa ein Viertel der Teilnehmenden kommt von Instituten außerhalb Deutschlands, Österreichs oder der Schweiz. Erstmals werden durchgängig englischsprachige Panels angeboten und die Plenarvorträge mit einer englischen Übersetzung übertitelt.

Wenn Sie den Kongress besuchen möchten, können Sie sich noch bis zum 20. Oktober auf www.theater-als-kritik.de registrieren.


Ausschreibung: W3-Professur für Angewandte Theaterwissenschaft mit dem Schwerpunkt Praxis performativer Künste


Im Fachbereich Sprache, Literatur, Kultur ist ab 1. April 2018 die

W3 - Professur für Angewandte Theaterwissenschaft mit dem Schwerpunkt Praxis performativer Künste

unter Beachtung des § 61 Abs. 7 HHG zu besetzen; es gelten die Einstellungsvoraussetzungen nach § 62 HHG. Mit dem im Folgenden beschriebenen fachlichen Profil ist das Fachgebiet in Forschung und Lehre zu vertreten:

Die Lehre umfasst die künstlerische Ausbildung hauptsächlich im dreijährigen Bachelor-Studiengang Angewandte Theaterwissenschaft und im zweijährigen Master-Studiengang Angewandte Theaterwissenschaft. In allen Studiengängen sind wissenschaftliche Bildung und künstlerische Praxis gleichermaßen Teil des Studiums. In Seminaren, Vorlesungen, Lektürekursen und Übungen sollen wissenschaftliche Problemstellungen untersucht, in szenischen Projekten, praktischen Kursen und Workshops künstlerische Ansätze erprobt werden. In unterschiedlichem Ausmaß sind auch andere geistes- und kulturwissenschaftliche Institute der Justus-Liebig-Universität in die wissenschaftliche Bildung eingebunden.

Erwartet wird Forschung im Bereich Theater/Performance des 20. und 21. Jahrhunderts entlang von Fragestellungen, die unterschiedliche Arbeitsprozesse und dramaturgische, interdisziplinäre Herangehensweisen an die Produktion von Theater thematisieren. Die Mitarbeit in der Graduiertenausbildung - im Rahmen des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) - und im interdisziplinären Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) wird ebenso erwartet wie eine Zusammenarbeit in der Lehre für den MA-Studiengang Choreographie und Performance. Erwartet werden des weiteren Mitarbeit in der universitären Selbstverwaltung sowie Kooperationen mit der Hessischen Theaterakademie (HTA) und der Hessischen Film und Medien Akademie (HFMA).

Für die Stelle sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, sehr gute Deutschkenntnisse, pädagogische Eignung und Erfahrungen in der Theaterpraxis sowie hervorragende Leistungen in der künstlerischen Praxis erforderlich; ein entsprechender Nachweis über Ihre mehrjährige künstlerische Arbeit und deren theoretische Vermittlung wird gewünscht. Die Befähigung und Bereitschaft zur Lehre auch in englischer Sprache werden vorausgesetzt. Die Vertrautheit mit wissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweisen sollte möglichst durch eine Promotion nachgewiesen sein. Eigenständige Erfolge in der Einwerbung von Drittmitteln werden vorausgesetzt. Wegen der besonderen Anforderungen der interdisziplinären Studiengänge sollten Sie in der Lage sein, mit verschiedenen Fächern zusammenzuarbeiten. Das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft mit der Kombination der Fächer Angewandte Theaterwissenschaft und Choreographie und Performance versteht sich als gemeinsamer Diskussions- und Arbeitsraum, in dem die Studierenden der einzelnen Studiengänge nicht voneinander getrennt agieren. Im Hinblick darauf soll sich die künstlerische Reflexion besonders mit der breiten Erforschung der Theorie und Praxis des Theaters und der Performance (und der Visionierung ihrer Zukünfte) befassen und dabei auch einen erweiterten Choreographiebegriff in Betracht ziehen.

Die Justus-Liebig-Universität Gießen strebt einen höheren Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich an; deshalb bitten wir qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Aufgrund des Frauenförderplanes besteht eine Verpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils. Die Justus-Liebig-Universität verfolgt auch das Ziel einer verstärkten Gewinnung von Führungskräften mit Gender- und Familienkompetenz. Die Justus-Liebig-Universität versteht sich als familiengerechte Hochschule. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen.

Ihre Bewerbung (keine E -Mail) richten Sie bitte unter Angabe des Aktenzeichens 5-20/16 mit den erforderlichen Unterlagen einschließlich aussagefähiger Belege über Ihre pädagogische Eignung bis zum 18. November 2016 an den Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen, Erwin-Stein-Gebäude, Goethestraße 58, 35390 Gießen. Zu den Einstellungsvoraussetzungen und erforderlichen Bewerbungsunterlagen wird empfohlen, unsere Hinweise unter http://www.uni-giessen.de/stellenmarkt/merkblatt.pdf zu beachten. Bewerbungen Schwerbehinderter werden – bei gleicher Eignung – bevorzugt. Wir bitten, Bewerbungen nur in Kopie vorzulegen, da diese nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt werden.

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STUDENTS' STATEMENT

The student body understands the importance of participating in the decision regarding the artistic professorship of the institute, which will influence the next 10-20 years. Therefore, we want to actively engage in this process and highlight wishes as well as clarify priorities specifically from a student perspective, as follows

9 CRITERIAS OUTLINED BY THE STUDENT BODY

+ We wish for someone who supports the independent and experimental atmosphere of the institute.

+ We support gender and race equality and especially encourage non-white, non-male applicants.

+ We support the possibility of the professorship being shared by e.g. a duo or a collective.

+ We do not expect the candidate / the candidates to have a Ph.D.

+ We encourage applicants from ALL artistic fields as long as she/he has an extended and non-conservative understanding of theatre, performance and choreography.

+ We wish for someone who considers this professorship as their primary engagement; who is present at the institute, available to the students and approachable for everyone.

+ We wish for someone who is willing to reflect upon her/his power position, i.e. someone who appreciates transparency and is enthusiastic about shaping the institute together with its students and creating an open culture of discussion.

+ We wish for someone who supports the development of students’ artistic practices - also as an alternative to the logic of production of the art and theatre market.

+ We wish for someone who reflects on theatre and performance as a political and social space.

We warmly encourage you to submit your application to the university, and offer our support in that process in whichever way we are able (contact: ). Please do not hesitate to forward this call to whomever you think it may concern.

Sincerely,

The Student Body of the Institute of Applied Theatre Studies

Martina Ruhsam ist neue wissenschaftliche Mitarbeiterin

Wir freuen uns Martina Ruhsam als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Masterstudiengang "Choreographie und Performance" unter der Leitung von Prof. Dr. Bojana Kunst willkommen heißen zu dürfen!

Martina Ruhsam war in zahlreichen künstlerischen und theoretischen Produktionskontexten tätig, so arbeitet sie unter anderem von 2008 bis 2009 im Theoriebereich des Tanzquartier Wien. Von 2006 bis 2010 war sie Redaktionsmitglied von Corpus. Internetmagazin für Tanz, Choreografie und Performance. Seit 2012 ist sie Redaktionsmitglied von Maska. Performing Arts Journal. 2013 war sie als Dozentin in Maskas Seminar for Performing Arts tätig, 2015 unterrichtete sie am HZT (Hochschule Zentrum Tanz, SODA) in Berlin.

2011 erschien ihre Monografie „Kollaborative Praxis: Choreographie“ bei Turia + Kant. Derzeit arbeitet sie an einer Dissertation bei Prof. Dr. Bojana Kunst, die sich mit der Thematisierung nicht-menschlicher Dinge in zeitgenössischen Choreografien beschäftigt.

Bernhard Siebert ist neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter

Wir freuen uns ab WS 15/16 Herrn Bernhard Siebert als neuen wissenschaftlichen Mitarbeiter am Institut begrüßen zu dürfen! Hier geht es direkt zu seiner Veranstaltung.

Bernhard Siebert (*1980) studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien, wo er mit einer Arbeit zum Theaterbegriff von Daniil Charms abschloss. Von 2007 bis 2010 arbeitete er für die Öffentlichkeitsarbeit der Sophiensaele Berlin. Am Zürcher Theater Neumarkt war er von 2010 bis 2013 als Assistent der künstlerischen Leitung und Medienreferent angestellt.
Seit 2013 arbeitet er an seiner Dissertation, in der er sich mit dem Umgang mit Bühnentechnik in den darstellenden Künsten auseinandersetzt.
Derzeit betreut er an der Volkshochschule Aschaffenburg den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Firmenkunden. Freiberuflich macht er Medienarbeit und Dramaturgie für Herbordt/Mohren (Stuttgart), Swoosh Lieu (Frankfurt am Main), Kiriakos Hadjiioannou (Basel) und Dorothea Eitel (Berlin).

Artist at Work, Proximity of Art and Capitalism - New Book by Prof. Dr. Bojana Kunst

We are happy to announce the following publication at Zero Books by Prof. Dr. Bojana Kunst.

Artist at Work, Proximity of Art and Capitalism Examining the recent changes in the labour of an artist and addressing them from the perspective of performance.

The main affirmation of artistic practice must today happen through thinking about the conditions and the status of the artist's work. Only then can it be revealed that what is a part of the speculations of capital is not art itself, but mostly artistic life. Artist at Work examines the recent changes in the labour of an artist and addresses them from the perspective of performance.
"This critically coruscating exposure of what it means to have come 'after the event' yet always prepared to work on contemporary art's implications, is everything one might have hoped from one of Europe's most incisive performance writers. Like all treasures it shines with the brilliance of a wholly unexpected economy." ~ Alan Read, Professor of Theatre, Director Performance Foundation, King's College London

"Bojana Kunst, one of the most compelling writers today, has produced a book that will inform the critical discourse on art’s political ambitions for years to come. Artist At Work is a vital, searching treatise on the relation between artistic work and artistic labor in the proximity of capitalism. By challenging and scrutinizing the conditions of artistic practice, Kunst re-affirms artistic life with an unflinching determination and a tireless level of expertise, attentiveness and care." ~ Lin Hixson, Professor, Performance, School of the Art Institute of Chicago, Director, Every house has a door

"Artist At Work by Bojana Kunst turns the neoliberal perspective upside down and thus has a perfect timing, i.e. in the period of austerity measures. It draws its conclusions mainly from the argument that art no longer ne eds to re-affirm itself as a socially relevant and useful activity because this would lock it with in immanent capitalist and populist production of value. Instead, art has to rediscover its material basis and 'occupy' exactly those abstractions which enable the preservation of the capitalist system and reproduction of capital."
~ Goran Sergej Pristaš, Dramaturg, BADco, Zagreb

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Forschungsprojekt "Theater als Dispositiv"

Wir dürfen vermelden, dass das Forschungsprojekt „Theater als Dispositiv“ zum 1. Juli 2015 seine Arbeit aufgenommen hat. Das Projekt ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und wird sich in den kommenden drei Jahren um die Untersuchung von Ästhetik, Praxis und Epistemik des Theaters unter dem methodologischen Leitfaden von Michel Foucaults Mitte der 1970er entwickelten Dispositiv-Begriffs bemühen. Projektleiter ist Prof. Dr. Gerald Siegmund, weitere Projektmitarbeiter sind Dr. Lorenz Aggermann und Georg Döcker, M.A. Im Verlauf des Projekts werden weitere Informationen unter der Homepage-Rubrik Forschung online gestellt werden.

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