Unregelmäßige Treffen in den Semesterferien

Aufgrund der Semesterferien finden unsere Treffen vorübergehend nicht mehr regelmäßig statt. Das nächste Treffen wird voraussichtlich am 07.03.19 stattfinden.

Du hast Lust bei uns mitzumachen? Dann schreib uns eine kurze Nachricht und wir informieren dich über die aktuellen Termine.

Wir freuen uns auf dich! 🙂

So war die „Wir-haben-es-satt“-Demo

Es ist Samstag 4:30 Uhr. Eine Schar Menschen steht in Gießen auf einem fast leeren Parkplatz. Ein Mann in Warnweste geht Namen auf einer Liste durch, hakt ab und telefoniert dazwischen. Die Wartenden wechseln von einem Bein auf das andere, sprechen leise miteinander und versuchen der Kälte etwas entgegenzusetzen. Nach einiger Zeit rollt ein grau-silberner Reisebus durch die Ringallee auf die Menschengruppe zu. Unterschiedlich verschlafene Gesichter treten an den Bus heran, stellen sich auf und steigen ein. Während der größte Teil Gießens entweder schläft oder bald seine Nachtausflüge beendet, beginnt für ein gutes Dutzend Gießenerinnen und Gießener erst die Reise: die Fahrt zur Wir-haben-es-satt-Demo in Berlin.

Der Bus gleitet durch die unwirkliche Nacht, stundenlang überwindet er Kilometer um Kilometer Autobahnstrecke. Zweimal macht der Bus eine Pause, um kurz vor 12 ist die Reisegruppe in Berlin. Der Bus verlässt die Stadtautobahn, steuert auf das Brandenburger Tor zu, passiert die Siegessäule und kommt auf der Straße des 17. Junis zum Stehen. Eine bunte Demo-Truppe verlässt den Bus. Kochtöpfe und Kochlöffel werden ausgepackt. Hüte, Banner und Schilder werden aufgesetzt, entrollt und geschultert. In kleinen Gruppen strömen die Demonstrantinnen und Demonstranten auf das Brandenburger Tor zu. Schon von weitem tönt eine laute Kundgebungsstimme von der Bühne. Banner und Transparente flattern. Zahlreiche Referentinnen und Referenten verschiedenster Umweltverbände und NGOs stellen ihren Standpunkt dar. Sie erklären leidenschaftlich, warum eine Veränderung in der Agrarpolitik unabdingbar ist. Sie sprechen vom Aussterben der familiären Höfe, der Ausschüttung der Subventionen an Agrargroßbetriebe ohne Bedingungen, Massentierhaltung, Gentechnik und vielem mehr.

Nach einiger Zeit setzen sich die ersten Trecker in Fahrt. Bereits zum 7. Mal kommen die Trecker nach Berlin, um möglichst medienwirksam auf die Probleme der Agrarpolitik aufmerksam zu machen. Sie kommen aus zahlreichen Bundesländern, groß und klein, von Oldtimer bis zum Hightech-Traktor der neusten Generation. Nachdem der 171. (und damit letzte) Trecker die Bühne passiert hat, setzen sich auch die Menschenmassen in Bewegung. Ziel des Marschs: der Bundestag. Nach gut 2 Stunden ist das Ziel erreicht. Die Botschaft wird laut, bunt und bestimmt hervorgebracht. Die Stimmen sind hörbar, auch in den Nachrichten wird über sie berichtet. Insgesamt haben über 30.000 Menschen teilgenommen. Ein voller Demo-Erfolg 🙂

Wir von Unigrün waren zu dritt auf der Wir-haben-es-satt-Demo in Berlin. Ein großer Dank geht an den BUND Hessen, die einen Bus organisiert haben und es uns und vielen anderen so ermöglicht haben, an der Demo teilzunehmen. Für weitere Informationen zur Demo und Gemeinsamen Agrarpolitik siehe folgende Links:

https://www.wir-haben-es-satt.de/

Positionspapier des Zusammenschlusses „Meine Landwirtschaft“ zur GAP 2020

Auf nach Berlin : „Wir haben es satt“-Demo am 19.01.2019

„Der AStA schärft das Verantwortungsbewusstsein in Hinsicht auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und der Tiere.“ So oder so ähnlich lautet eine unserer Aufgaben als AStA. Und so oder so ähnlich haben es sich auch die Organisator*innen der „Wir haben es satt“-Demo auf die Fahne geschrieben. Infos zur Anmeldung für einen „Hin-Zurück-an-einem-Tag“ Bus (15 € ges.) weiter unten.
Wir machen aufmerksam: Die kritische Auseinandersetzung mit europäischen Ansätzen in der Landwirtschaft lässt sich Anfang des Jahres nirgendswo besser finden als um den 19.01 herum während der Grünen Woche in Berlin. Dort werden u.a. wieder zehntausende Menschen auf die Straße gehen um den Minister*innen ein nachhallendes Kochtopf-Konzert zu geben: für eine zukunftsfähige solidarische und ökologisch gerechte Landwirtschaft.
Wir unterstützen die Auseinandersetzung mit den Forderungen nach
…einer EU-Agrarreform, die nur noch umweltschonende Betriebe subventioniert,
…der Vergabe öffentliche Gelder nur noch an artgerechte Tierhaltung,
… einer Mittelvergabe, die sich maßgeblich an den Arbeitsbedingungen orientiert
und würden uns freuen, wenn ihr mit uns nach Berlin fahrt.
Der BUND stellt einen Bus, welcher um 4:45 Uhr am 19. Januar vom Messeplatz aus losfährt und pro Nase einen Unkostenbeitrag von 15 € erhebt. Anmeldung unter: http://www.bund-hessen.de/themen_und_projekte/gentechnik/wir_haben_es_satt_2019/

Plastik-Ramsch und Wurst-Idylle? – Es geht auch anders!

Die Weihnachtstage zählen zur konsumreichsten Zeit des Jahres. Ob Deko, Lebensmittel oder Geschenke – überall werden Weihnachtsspecials und Geschenksets angeboten.

Bevor ihr das nächste mal noch schnell den Nagellack für die beste Freundin oder den Schoko-Weihnachtsmann für den Opa einpackt, hinterfragt doch lieber nochmal, ob die Person es wirklich benötigt oder ob es nur aus der Not heraus gekauft war oder weil das Design des Shampoos, das ihr plötzlich in eurer Einkaufstasche findet, so süß war.

Fragt lieber vorher nach, was sich die Person wünscht, bevor das Geschenk wieder nur in den Tiefen des Kellers landet. Oder verschenkt etwas Nützliches. Wie wäre es stattdessen dieses Jahr mit einer selbstgemachten Gewürzmischung, einer sinnlich duftenden Seife, selbst gebackener Plätzchen oder einfach nur… gemeinsamer Zeit? Denn jedes Produkt mit dem ihr Müll einspart zählt!

Schaut doch einfach mal im Unverpackt Laden vorbei, unterstützt lokale Händler, nehmt euch die Zeit, für eure liebsten Menschen etwas selbst herzustellen, anstatt es mit einem schnellen Klick in den Amazon-Warenkorb zu legen.

Die meisten von euch kennen bestimmt die riesigen Türme an Geschenkpapier, die sich auf dem Wohnzimmerteppich ansammeln. Warum nicht einfach mit Zeitungspapier oder schönen Tüchern verpacken?

Oder schnappt euch Freunde, Geschwister und Bekannte und macht einen gemeinsamen Ausflug zu einem der fantastischen veganen oder ökologisch ausgerichten Weihnachtsmärkten, wie beispielsweise den „Alternativen Weihnachtsmarkt“, den das Ökologiereferat des AStA in Kooperation mit der „Raumstation3539“ und „Studio Sörvis“ am letzten Samstag im Prototyp veranstaltet hat.

Denkt darüber nach das Geld, das ihr für Materielles ausgebt, stattdessen zu  spenden.

Jeder Kauf den ihr tätigt ist ein Stimmzettel und es liegt an euch, wem ihr eure Stimme gebt!

 

 

Hier noch ein paar Impressionen vom „Alternativen Weihnachtsmarkt“ in Gießen

Diese Seite wird überarbeitet

Liebe Lesende,
wir sind gerade dabei für euch unsere Homepage zu bearbeiten. Deshalb kann es dazu kommen, dass Artikel nicht mehr wie gewohnt zu finden sind, die Darstellung der Seite sich ändert oder die Seite temporär nicht aufrufbar ist. Wir hoffen ihr seid genauso gespannt auf das Endergebnis und verzeiht uns etwaige Unanehmlichkeiten.

Liebe Grüße euer Team von UniGrün

Großer Schritt zu neuer Landesstudierendenvertretung – (k)ein Grund zum Jubeln?

In der vergangenen Sitzung des Studierendenparlamentes vom 11.02.2016 wurde über einen kontrovers diskutierten Antrag abgestimmt. Hierin ging es inhaltlich darum, ob die Studierendenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen Mitglied in der geplanten „Studierendenvertretung Hessen e.V.“ (SVH) werden soll. Nun ist eine solche Interessenvertretung der Landesregierung gegenüber per se eine sinnvolle und nützliche Angelegenheit – doch auf die Ausführung kommt es an. In der Vergangenheit hat das Thema bei praktisch jeder Gelegenheit für hitzige Debatten während der StuPa-Sitzungen gesorgt. Untergrabung des StuPa als höchstes studentisches Gremium, fehlende Legitimierung der Organisation, schleierhafte Umschreibung der eigentlichen Tätigkeit und der Verwendung von Finanzen sowie Mitgliedsbeiträge, die dem Semesterbeitrag jedes Studierenden aufgerechnet werden – das und mehr waren in der Vergangenheit Kritikpunkte, die zur Sprache kamen. Adressat der AStA der JLU, bzw. die Hochschulgruppen, die ihn in der derzeitigen Legislatur tragen (Juso-Hochschulgruppe, Die Grünen Köpfe, Liberale Hochschulgruppe, sowie Bitte Beachten!). Das gründet sich darauf, dass unser AStA DER hauptsächliche Verhandlungsführer ist, welcher die Bildung der SVH als landesweite Interessenvertretung vorantreibt.

Man mag uns an dieser Stelle verzeihen, zu den Hintergründen etwas auszuholen, denn: der einfache Studierende der JLU weiß davon vermutlich nichts. Kann er auch nicht, da es von Anfang an unterlassen wurde, irgendeine Art von Öffentlichkeitsarbeit zu leisten oder die Studierenden in irgendeiner anderen Form über die Inhalte, Fortschritte etc. zu informieren. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Auch das wurde im Rahmen vergangener StuPa-Sitzungen stets kritisiert.

Aber gut, zurück zur Gegenwart. Nun sollte also die Mitgliedschaft der JLU-Studierendenschaft in der SVH abgestimmt werden. Trotz eines bei Sitzungsbeginn ausgeteilten, überarbeitetem Satzungsentwurfes blieben die Kritikpunkte vollständig bestehen, in der Vergangenheit von Oppositionsseite eingereichte Verbesserungsvorschläge wurden größtenteils nicht umgesetzt. Natürlich konnte da eine umfangreiche Debatte nicht ausbleiben. Eine Bereitschaft, die geäußerten Bedenken diesmal ernsthaft auszuräumen, ließ sich indes bedauerlicherweise weiterhin nicht erkennen. Dafür wurde viel abgewunken – es sei ja alles kein Problem. Eine Konkretisierung, mit welchen Beträgen sich die agierenden SVH-Personen nun selbst entlohnen wollen, oder wie deren Aufgaben genau aussehen, sei beispielsweise unnötig und ist daher auch nicht geplant. Allein die Absicht, die in die SVH zu entsendenen Personen aus der Mitte der Parlamentarier wählen zu lassen, wurde zumindest ausdrücklich zu Protokoll gegeben. Das solle die Bedenken einer möglichen Untergrabung der Parlaments-Autorität ausräumen. Man braucht kein Jurist zu sein um zu verstehen, dass diese „Großzügigkeit“ irgendeine Form von Rechtssicherheit vermissen lässt. Spoileralarm: der Antrag wurde durch die Stimmen der AStA-tragenden Mehrheitskoalition angenommen, die Uni Gießen wird also SVH-Mitglied werden. Zu diesem Anlass wird man nach eigener Aussage wohl mal eine Bekanntmachung veröffentlichen (steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch aus). Wo sie zu finden sein wird oder welche Form sie haben soll, blieb unklar. Es wird sich zeigen, wie weit die Thematik dann in die Öffentlichkeit getragen wird, oder ob das Thema weiterhin dem Großteil der Studierenden verborgen bleibt.

„Juso-AStA“ versagt kläglich bei Novellierung des HHG

Das Hessische Hochschulgesetz (HHG) stellt das wichtigste Regelwerk für die Hochschulen Hessens dar. Im Zuge von dessen aktuellem Novellierungsprozesses war auch der AStA der JLU, also eure Studierendenvertretung, aufgerufen worden, sich aktiv daran zu beteiligen, um beispielsweise die in der Hochschulpolitik verfolgten Hauptziele Demokratisierung, mehr Transparenz, mehr politische Mitbestimmung der Studierenden und bessere Arbeitsverhältnisse zu erreichen.

Leider müssen wir euch mittteilen, dass diese Möglichkeit vom aktuellen AStA der JLU nur sehr ungenügend wahrgenommen wurde. Sicherlich fragt ihr euch jetzt, warum dies der Fall ist und sich EUER AStA nicht für EURE Belange einsetzt, was wir euch im Folgenden näher beleuchten werden.

Euer AStA setzt sich leider großteils aus Mitgliedern der Gießener Juso-Hochschulgruppe zusammen (weitere Hochschulgruppen des aktuellen Gießener AStAs: „Bitte Beachten!“, „Die Grünen Köpfe“ und „Liberale Hochschulgruppe“). In deren Augen seid ihr sogar zu dumm, um euch eine eigene (politische) Meinung bilden zu können, was uns vor allem in den letzten StuPa-Sitzungen sauer aufgestoßen ist. Zudem kümmert sich der „Joso-AStA“ lieber um die Belange der eigenen Liste, als um eure, was uns wieder auf den aktuellen HHG-Novellierungsprozess zurückkommen lässt. Bereits bis Anfang Juli 2015 sollte dem Ausschuss für Wissenschaft und Kunst des Hessischen Landtages die sehr wichtige schriftliche Stellungnahme zur HHG-Novelle vorgelegt werden. Der AStA der JLU schaffte es jedoch nicht rechtzeitig die Stellungnahme einzureichen, obwohl dieser dazu mehr als vier Wochen Zeit hatte. Stattdessen wurde RECHTZEITIG eine 21-seitige schriftliche Stellungnahme der Juso-Hochschulgruppe Gießen vorgelegt; sehr traurig : ( Nach vielfachem Erkundigen hin, liegt uns die AStA-Stellungnahme zum HHG momentan nun endlich vor, wohl gemerkt ca. DREI MONATE später, als diese eigentlich hätte erscheinen sollen. Diese offensichtliche Inkompetenz des „Juso-AStAs“ ist schon ein starkes Stück. Während der geradezu unerträglichen „Wartezeit“ auf die wichtige AStA-Stellungnahme zum HHG wurden von Seiten des „Juso-AStAs“ unentwegt fadenscheinige Ausflüchte geradezu aus den Fingern gezogen, warum dies der Fall sei. Auf Antworten per E-Mail musste man teils mehr als vier Wochen warten und zwischenzeitlich mehrfach nachbohren; und auch dann bekam man nur leere große Versprechungen gemacht. Beispielsweise wurde in der vierten StuPa-Sitzung (11.08.15) von Felix Döring (Juso-Hochschulgruppe) fest versprochen, dass die AStA-Stellungnahme zum HHG allen Parlamentariern in Kürze per E-Mail zugehen solle. Anfang September behauptete er noch, dass die Stellungnahme nun auf der ASTA-Homepage einsehbar sei. Beide Aussagen waren dreist gelogen!

Folglich hat euer AStA in seiner Hauptaufgabe, EUCH in EUREN Belangen zu vertreten, kläglich versagt, was unausweichlich in der Frage mündet, welche politische Legitimation ein solcher AStA überhaupt noch besitzt.

Eine Ohrfeige für die Studierenden!

Wir von UniGrün möchten gegenüber allen Studierenden der JLU zum Ausdruck bringen, dass es uns leid tut. Es tut uns leid, dass einige der Personen, die sie eigentlich politisch vertreten und sich für sie einsetzen sollten, ihr Vertrauen mit Füßen treten. Wohlgemerkt, wir entschuldigen uns nicht stellvertretend für sie (das sollen sie selbst tun). Uns treiben deren Worte, Ansichten und Aktionen einfach die Schamesröte ins Gesicht. Aber warum eigentlich? Wir blicken zurück:

Am 11.08.2015 kam das Studierendenparlament einmal mehr zusammen, um über hochschulpolitische Themen zu beraten und zu debattieren. Diesmal unter anderem mit einem Antrag, der von den Listen UnsereUni. und UniGrün eingereicht wurde. In diesem ging es darum, eine Urabstimmung durchzuführen und damit die Studierendenschaft darüber entscheiden zu lassen, ob die Verfasste Studierendenschaft der JLU Teil der Landesastenkonferenz (LAK) oder der Landesstudierendenvertretung (LSV) sein soll. Wer mit diesen Begriffen gerade nichts anfangen kann, dem sei verziehen, denn der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) unter Führung der Juso-Hochschulgruppe gibt sich bereits seit Längerem keinerlei Mühe mehr, relevante Themen an die Studierenden heranzutragen. Ein Trauerspiel, denn das gehört zu den wichtigsten Aufgaben des AStA!

In aller Kürze sei nur gesagt, dass die Landesastenkonferenz bereits seit einiger Zeit existiert und ein lockeres Bündnis der Studierendenschaften Hessens bildet. Jede Hochschule behält ihre Autonomie, man kommuniziert miteinander und koordiniert sich bei wichtigen Themen auf Augenhöhe. Die geplante Landesstudierendenvertretung hingegen existiert noch nicht. Sie ist eine neue Kreation, die an die Stelle der LAK treten soll und auch vom JLU-AStA forciert wird. Straffer organisiert soll hier den Studierenden auf Landesebene eine stärkere Stimme gegeben werden. Aber wird dem so sein? Oder wird es lediglich ein bürokratischer Koloss werden, der seinen Studierenden Mitgliedsbeiträge aus den Taschen zieht und in dem sich ehrgeizige Jungpolitiker mit Ämtern und Posten ohne große Mühe ihre Lebensläufe aufhübschen, ohne dass die Belange der Studierenden besser berücksichtigt werden? Genaues lässt sich noch nicht sagen, beide Strukturen bieten Vor- und Nachteile. Dass jedoch die Verhandlungen für die LSV bereits seit Monaten unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt werden, sorgt nicht gerade für Optimismus. Der AStA kommt auch hier nicht seiner Pflicht nach, die Studierenden zu informieren. Traurig.

Wie ernst es zumindest dem AStA der JLU damit zu sein scheint, den Studierenden eine starke Stimme in Hessen zu verleihen, mag man an seiner Beteiligung am Novellierungsprozess des Hessischen Hochschulgesetzes (HHG) erkennen. Nicht nur erschien deren Pressemitteilung hierzu erst mit einer Verspätung von Monaten (!), auch war man nicht in der Lage, eine Stellungnahme hierzu fristgerecht einzureichen. Mit Ausflüchten wurde auf der Sitzung des Studierendenparlamentes versucht zu rechtfertigen, warum der AStA eine Fristverlängerung hierfür erbitten musste. Die Stellungnahme selbst, schwarz auf weiß, blieb man weiterhin schuldig. Traurig.

Dass gerade so große hessische Hochschulen wie die Goethe-Universität Frankfurt, die Philipps-Universität Marburg und die Technische Universität Darmstadt, welche nicht von der Idee der LSV überzeugt sind, effektiv von weiteren Verhandlungen ausgeschlossen werden, stimmt ebenfalls nachdenklich.Schlimmer noch, wurde auf der Sitzung des Studierendenparlamentes eine außerordentlich selbstgefällige Haltung der Koalitionslisten hierzu deutlich. Die Vertreter von Frankfurt, Marburg und Darmstadt wären zwar „eingeladen“, weiteren Verhandlungen beizutreten. Aus eigenem Antrieb würde man auf diese Hochschulen aber nicht zugehen. Selbst ein Arbeitspapier, in dem die Formalia dieser Landesstudierendenvertretung vorläufig umrissen werden, hat man den ausgeschlossenen Hochschulen nicht einmal zukommen lassen. Wie man auf diese Weise Hochschulen überzeugen möchte, an denen zusammengenommen fast die Hälfte aller in Hessen eingeschriebenen Studierenden vertreten sind, ist ein Rätsel. Alles, was mit dieser hochmütigen Art erreicht wird, sind Parallelstrukturen, mit denen die Position der hessischen Studierenden geschwächt wird, anstatt sie zu stärken. Bezüglich der Sinnhaftigkeit der Bildung einer Landesstudierendenvertretung kann man also zumindest nach dem aktuellen Stand der Dinge etwas skeptisch sein.

Nun sind also viele Worte zu LAK und LSV, Für und Wider verloren worden. Zurück also zu der Sitzung des Studierendenparlamentes vom 11.08.2015. Es ist von beträchtlicher Tragweite ist, in welchem der beiden Verbünde die Gießener Studierendenschaft in Zukunft vertreten sein wird. Es ist unsere Absicht (wie auch die von UnsereUni.), diese wichtige Entscheidung diejenigen treffen zu lassen, die es am meisten betrifft, nämlich die Studierenden selbst! Darum wurde der Antrag zur Durchführung einer Urabstimmung zu diesem Thema eingereicht: die Studierenden sollen selbst über den weiteren Weg entscheiden dürfen. Im Studierendenparlament entwickelte sich hierzu eine lebhafte Diskussion über das Pro und Contra der beiden Verbünde, aber im Grunde ging es in dem Antrag nicht darum, einen davon auszuwählen. Es ging darum, dass man die Entscheidung in die Hände der Studierenden legen soll, nicht mehr und nicht weniger.

Leider förderte die weitere Diskussion zunehmend schockierende Ansichten der AStA-tragenden Mehrheitskoalition zu Tage, allen voran Juso-Hochschulgruppe und Liberale Hochschulgruppe. Offenbar traut man dort den Studierenden nicht zu, diese Richtungsentscheidung treffen zu können. Zu desinteressiert, zu dumm, zu unfähig? Worte, die im Raum standen. Dass dort eine solche Meinung über Studierende herrscht, ist nicht einfach nur schockierend, es ist eine Blamage! Wie man derart herablassend über diejenigen sprechen kann, durch deren Stimme und Vertrauen man überhaupt erst seine Position in der Verfassten Studierendenschaft innehaben kann, ist nicht nachzuvollziehen. Wie man dieses Vertrauen und seine Pflicht, im Interesse der Studierenden zu handeln, derart mit Füßen treten kann, ist eines Parlamentariers absolut unwürdig!

Das Ergebnis war letztendlich dann auch, dass durch die Mehrheitsstimmen der Koalition aus Juso-HSG, LHG, Grüne Köpfe und Bitte Beachten! der Antrag abgelehnt worden ist. Man ist dort offensichtlich zufrieden damit, weiterhin hinter verschlossenen Türen und über die Köpfe der Studierenden hinweg weiter zu verhandeln und zu entscheiden.

Diese Arroganz und Heuchelei treibt uns die Schamesröte ins Gesicht. Es tut uns leid, dass die Gießener Studierenden mit solchen „Vertretern“ gestraft sind, die sie nicht verdient haben.

Jedoch ist in Sachen Urabstimmung noch nicht aller Tage Abend: falls es uns gelingt, genügend Unterschriften von Studierenden zu sammeln, ist sie noch möglich! Es ist unsere erklärte Absicht (und nicht nur unsere!), dass Studierende sehr wohl fähig und interessiert sind, an hochschulpolitischen Themen teilzuhaben. Es ist Zeit, ihnen endlich auch außerhalb der jährlichen Hochschulwahlen echte Gelegenheiten dazu zu geben! Wer interessiert ist, hierbei mitzuwirken, kann gerne und jederzeit auf uns zukommen!

Wanderung zum Hanflabyrinth bei Niederweimar

Die nächste Tour unserer Wanderreihe durch das Gießener Umland wird am Samstag den 15.08., um 11.15h, am Bahnhof (direkt vor dem Eingang am Bahnhofsvorplatz) starten. Es bleibt wie immer noch genügend Zeit für einen gemeinsamen Kaffee und Zeit sich kennenzulernen, da uns der Zug erst um 11.39h nach Marburg bringen wird, wo unsere kleine Tour (ca. 3 Stunden Gehzeit / 10-12 Kilometer) beginnen wird. In Marbug(Süd) angekommen, führt unser Weg zunächst Richtung Ockershausen und von dort aus durch den Stadtwald und über den Gisselberg hinab ins Allnatal. Von dort aus ist es nicht mehr weit bis nach Ober- und Niederweimar, wo sich das Hanflabyrinth befindet. Je nachdem wie lange wir beim Labyrinth bleiben wollen, kann man dann noch einen Abstecher in den Seepark Niederweimar machen und um 16.49h oder 18.49h von Niederweimar aus mit dem Zug nach Gießen zurückfahren.

Das Wichtigste in aller Kürze:

Wann wird gewandert:?
Samstag, 15.08.2015 geht es um 11.39h am Bahnhof los und bis 17.18h (oder 19.18h) sind wir wieder zurück

Wo geht’s hin?
Mit dem Zug nach Marburg(Süd) und von dort aus zum Hanflabyrinth bei Niederweimar. Bei schönem Wetter vielleicht auch noch anschließend zum Seepark bei Niederweimar. (ca. 10-12km)

Wo gibt’s genauere Infos zu Tour?
Tourenbeschreibung & Facebookveranstaltung gibt es bei:
www.inst.uni-giessen.de/unigruen und www.facebook.com/unigruengiessen

Was sollte man dabei haben?
Badesachen, 3€ Eintritt für das Hanflabyrinth, Essen, Getränke, Regencape o. -schirm für den Notfall und Schuhe mit denen man angenehm laufen kann

Wen spreche ich an wenn ich noch Fragen habe?
Sebastian Recklies
– sebastian.recklies@lehramt.uni-giessen.de
Stephan Hofherr
– stephan_hofherr@web.de
UniGrün
– direkt über Facebook oder unigruen@sonstige.uni-giessen.de

–> Facebookveranstaltung: https://www.facebook.com/events/510512472440155/

Wanderung zum Trais-Horloffer See

Die nächste Tour unserer Wanderreihe durch das Gießener Umland wird am Samstag den 01.08., um 11:45h, am Bahnhof (direkt vor dem Eingang am Bahnhofsvorplatz) starten. Es bleibt wie immer noch genügend Zeit für einen gemeinsamen Kaffee und Zeit sich kennenzulernen, da uns der Zug erst um 12:11h nach Hungen bringt, wo unsere kleine Tour (2,5 Stunden Gehzeit / 10 Kilometer) beginnen wird.

In Hungen angekommen führt unser Weg zunächst durch kleine Straßen zum Hungener Schloss und von dort aus geht es dann über die Horloff in Richtung Inheiden zum Trais-Horloffer See. Dort kann man dann bei schönem Wetter ein wenig verweilen und ins kühle Nass springen. Später geht es dann über den von Blumen umsäumten Damm zum Hof Grass und zur Cyriaxwiese, auf der es auch einen Rest des Limes zu sehen gibt. Über den von alten Eichen gesäumten Pfad im Grasser Wäldchen, wandern wir am Ende über die sogenannte Hungener Schweiz zurück nach Hungen.

Je nachdem wie lange wir am See bleiben wollen, kann man dann mit dem Zug um 17:17h oder alternativ mit dem Bus um 18:03h zurückfahren.

 

Das Wichtigste nochmal in aller Kürze:

Wann wird gewandert:?

  • Samstag, 01.08.2015 geht es 11.45h am Bahnhof los und bis 17.41h (oder 19.00h) sind wir wieder zurück

Wo geht’s hin?

  • mit dem Zug nach Hungen und von dort aus zum Trais-Horloffer See und in einer kleinen Schleife durch das Umland wieder zurück

Wo gibt’s genauere Infos zu Tour?

Was sollte man dabei haben?

  • Badesachen, Essen, Getränke, Regencape o. -schirm für den Notfall und Schuhe mit denen man angenehm laufen kann

Wen sprech ich an wenn ich noch Fragen habe?

Facebookveranstaltung: https://www.facebook.com/events/134300263572807/