Großer Schritt zu neuer Landesstudierendenvertretung – (k)ein Grund zum Jubeln?

In der vergangenen Sitzung des Studierendenparlamentes vom 11.02.2016 wurde über einen kontrovers diskutierten Antrag abgestimmt. Hierin ging es inhaltlich darum, ob die Studierendenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen Mitglied in der geplanten “Studierendenvertretung Hessen e.V.” (SVH) werden soll. Nun ist eine solche Interessenvertretung der Landesregierung gegenüber per se eine sinnvolle und nützliche Angelegenheit – doch auf die Ausführung kommt es an. In der Vergangenheit hat das Thema bei praktisch jeder Gelegenheit für hitzige Debatten während der StuPa-Sitzungen gesorgt. Untergrabung des StuPa als höchstes studentisches Gremium, fehlende Legitimierung der Organisation, schleierhafte Umschreibung der eigentlichen Tätigkeit und der Verwendung von Finanzen sowie Mitgliedsbeiträge, die dem Semesterbeitrag jedes Studierenden aufgerechnet werden – das und mehr waren in der Vergangenheit Kritikpunkte, die zur Sprache kamen. Adressat der AStA der JLU, bzw. die Hochschulgruppen, die ihn in der derzeitigen Legislatur tragen (Juso-Hochschulgruppe, Die Grünen Köpfe, Liberale Hochschulgruppe, sowie Bitte Beachten!). Das gründet sich darauf, dass unser AStA DER hauptsächliche Verhandlungsführer ist, welcher die Bildung der SVH als landesweite Interessenvertretung vorantreibt.

Man mag uns an dieser Stelle verzeihen, zu den Hintergründen etwas auszuholen, denn: der einfache Studierende der JLU weiß davon vermutlich nichts. Kann er auch nicht, da es von Anfang an unterlassen wurde, irgendeine Art von Öffentlichkeitsarbeit zu leisten oder die Studierenden in irgendeiner anderen Form über die Inhalte, Fortschritte etc. zu informieren. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Auch das wurde im Rahmen vergangener StuPa-Sitzungen stets kritisiert.

Aber gut, zurück zur Gegenwart. Nun sollte also die Mitgliedschaft der JLU-Studierendenschaft in der SVH abgestimmt werden. Trotz eines bei Sitzungsbeginn ausgeteilten, überarbeitetem Satzungsentwurfes blieben die Kritikpunkte vollständig bestehen, in der Vergangenheit von Oppositionsseite eingereichte Verbesserungsvorschläge wurden größtenteils nicht umgesetzt. Natürlich konnte da eine umfangreiche Debatte nicht ausbleiben. Eine Bereitschaft, die geäußerten Bedenken diesmal ernsthaft auszuräumen, ließ sich indes bedauerlicherweise weiterhin nicht erkennen. Dafür wurde viel abgewunken – es sei ja alles kein Problem. Eine Konkretisierung, mit welchen Beträgen sich die agierenden SVH-Personen nun selbst entlohnen wollen, oder wie deren Aufgaben genau aussehen, sei beispielsweise unnötig und ist daher auch nicht geplant. Allein die Absicht, die in die SVH zu entsendenen Personen aus der Mitte der Parlamentarier wählen zu lassen, wurde zumindest ausdrücklich zu Protokoll gegeben. Das solle die Bedenken einer möglichen Untergrabung der Parlaments-Autorität ausräumen. Man braucht kein Jurist zu sein um zu verstehen, dass diese “Großzügigkeit” irgendeine Form von Rechtssicherheit vermissen lässt. Spoileralarm: der Antrag wurde durch die Stimmen der AStA-tragenden Mehrheitskoalition angenommen, die Uni Gießen wird also SVH-Mitglied werden. Zu diesem Anlass wird man nach eigener Aussage wohl mal eine Bekanntmachung veröffentlichen (steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch aus). Wo sie zu finden sein wird oder welche Form sie haben soll, blieb unklar. Es wird sich zeigen, wie weit die Thematik dann in die Öffentlichkeit getragen wird, oder ob das Thema weiterhin dem Großteil der Studierenden verborgen bleibt.

„Juso-AStA“ versagt kläglich bei Novellierung des HHG

Das Hessische Hochschulgesetz (HHG) stellt das wichtigste Regelwerk für die Hochschulen Hessens dar. Im Zuge von dessen aktuellem Novellierungsprozesses war auch der AStA der JLU, also eure Studierendenvertretung, aufgerufen worden, sich aktiv daran zu beteiligen, um beispielsweise die in der Hochschulpolitik verfolgten Hauptziele Demokratisierung, mehr Transparenz, mehr politische Mitbestimmung der Studierenden und bessere Arbeitsverhältnisse zu erreichen.

Leider müssen wir euch mittteilen, dass diese Möglichkeit vom aktuellen AStA der JLU nur sehr ungenügend wahrgenommen wurde. Sicherlich fragt ihr euch jetzt, warum dies der Fall ist und sich EUER AStA nicht für EURE Belange einsetzt, was wir euch im Folgenden näher beleuchten werden.

Euer AStA setzt sich leider großteils aus Mitgliedern der Gießener Juso-Hochschulgruppe zusammen (weitere Hochschulgruppen des aktuellen Gießener AStAs: „Bitte Beachten!“, „Die Grünen Köpfe“ und „Liberale Hochschulgruppe“). In deren Augen seid ihr sogar zu dumm, um euch eine eigene (politische) Meinung bilden zu können, was uns vor allem in den letzten StuPa-Sitzungen sauer aufgestoßen ist. Zudem kümmert sich der „Joso-AStA“ lieber um die Belange der eigenen Liste, als um eure, was uns wieder auf den aktuellen HHG-Novellierungsprozess zurückkommen lässt. Bereits bis Anfang Juli 2015 sollte dem Ausschuss für Wissenschaft und Kunst des Hessischen Landtages die sehr wichtige schriftliche Stellungnahme zur HHG-Novelle vorgelegt werden. Der AStA der JLU schaffte es jedoch nicht rechtzeitig die Stellungnahme einzureichen, obwohl dieser dazu mehr als vier Wochen Zeit hatte. Stattdessen wurde RECHTZEITIG eine 21-seitige schriftliche Stellungnahme der Juso-Hochschulgruppe Gießen vorgelegt; sehr traurig : ( Nach vielfachem Erkundigen hin, liegt uns die AStA-Stellungnahme zum HHG momentan nun endlich vor, wohl gemerkt ca. DREI MONATE später, als diese eigentlich hätte erscheinen sollen. Diese offensichtliche Inkompetenz des „Juso-AStAs“ ist schon ein starkes Stück. Während der geradezu unerträglichen „Wartezeit“ auf die wichtige AStA-Stellungnahme zum HHG wurden von Seiten des „Juso-AStAs“ unentwegt fadenscheinige Ausflüchte geradezu aus den Fingern gezogen, warum dies der Fall sei. Auf Antworten per E-Mail musste man teils mehr als vier Wochen warten und zwischenzeitlich mehrfach nachbohren; und auch dann bekam man nur leere große Versprechungen gemacht. Beispielsweise wurde in der vierten StuPa-Sitzung (11.08.15) von Felix Döring (Juso-Hochschulgruppe) fest versprochen, dass die AStA-Stellungnahme zum HHG allen Parlamentariern in Kürze per E-Mail zugehen solle. Anfang September behauptete er noch, dass die Stellungnahme nun auf der ASTA-Homepage einsehbar sei. Beide Aussagen waren dreist gelogen!

Folglich hat euer AStA in seiner Hauptaufgabe, EUCH in EUREN Belangen zu vertreten, kläglich versagt, was unausweichlich in der Frage mündet, welche politische Legitimation ein solcher AStA überhaupt noch besitzt.

Eine Ohrfeige für die Studierenden!

Wir von UniGrün möchten gegenüber allen Studierenden der JLU zum Ausdruck bringen, dass es uns leid tut. Es tut uns leid, dass einige der Personen, die sie eigentlich politisch vertreten und sich für sie einsetzen sollten, ihr Vertrauen mit Füßen treten. Wohlgemerkt, wir entschuldigen uns nicht stellvertretend für sie (das sollen sie selbst tun). Uns treiben deren Worte, Ansichten und Aktionen einfach die Schamesröte ins Gesicht. Aber warum eigentlich? Wir blicken zurück:

Am 11.08.2015 kam das Studierendenparlament einmal mehr zusammen, um über hochschulpolitische Themen zu beraten und zu debattieren. Diesmal unter anderem mit einem Antrag, der von den Listen UnsereUni. und UniGrün eingereicht wurde. In diesem ging es darum, eine Urabstimmung durchzuführen und damit die Studierendenschaft darüber entscheiden zu lassen, ob die Verfasste Studierendenschaft der JLU Teil der Landesastenkonferenz (LAK) oder der Landesstudierendenvertretung (LSV) sein soll. Wer mit diesen Begriffen gerade nichts anfangen kann, dem sei verziehen, denn der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) unter Führung der Juso-Hochschulgruppe gibt sich bereits seit Längerem keinerlei Mühe mehr, relevante Themen an die Studierenden heranzutragen. Ein Trauerspiel, denn das gehört zu den wichtigsten Aufgaben des AStA!

In aller Kürze sei nur gesagt, dass die Landesastenkonferenz bereits seit einiger Zeit existiert und ein lockeres Bündnis der Studierendenschaften Hessens bildet. Jede Hochschule behält ihre Autonomie, man kommuniziert miteinander und koordiniert sich bei wichtigen Themen auf Augenhöhe. Die geplante Landesstudierendenvertretung hingegen existiert noch nicht. Sie ist eine neue Kreation, die an die Stelle der LAK treten soll und auch vom JLU-AStA forciert wird. Straffer organisiert soll hier den Studierenden auf Landesebene eine stärkere Stimme gegeben werden. Aber wird dem so sein? Oder wird es lediglich ein bürokratischer Koloss werden, der seinen Studierenden Mitgliedsbeiträge aus den Taschen zieht und in dem sich ehrgeizige Jungpolitiker mit Ämtern und Posten ohne große Mühe ihre Lebensläufe aufhübschen, ohne dass die Belange der Studierenden besser berücksichtigt werden? Genaues lässt sich noch nicht sagen, beide Strukturen bieten Vor- und Nachteile. Dass jedoch die Verhandlungen für die LSV bereits seit Monaten unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt werden, sorgt nicht gerade für Optimismus. Der AStA kommt auch hier nicht seiner Pflicht nach, die Studierenden zu informieren. Traurig.

Wie ernst es zumindest dem AStA der JLU damit zu sein scheint, den Studierenden eine starke Stimme in Hessen zu verleihen, mag man an seiner Beteiligung am Novellierungsprozess des Hessischen Hochschulgesetzes (HHG) erkennen. Nicht nur erschien deren Pressemitteilung hierzu erst mit einer Verspätung von Monaten (!), auch war man nicht in der Lage, eine Stellungnahme hierzu fristgerecht einzureichen. Mit Ausflüchten wurde auf der Sitzung des Studierendenparlamentes versucht zu rechtfertigen, warum der AStA eine Fristverlängerung hierfür erbitten musste. Die Stellungnahme selbst, schwarz auf weiß, blieb man weiterhin schuldig. Traurig.

Dass gerade so große hessische Hochschulen wie die Goethe-Universität Frankfurt, die Philipps-Universität Marburg und die Technische Universität Darmstadt, welche nicht von der Idee der LSV überzeugt sind, effektiv von weiteren Verhandlungen ausgeschlossen werden, stimmt ebenfalls nachdenklich.Schlimmer noch, wurde auf der Sitzung des Studierendenparlamentes eine außerordentlich selbstgefällige Haltung der Koalitionslisten hierzu deutlich. Die Vertreter von Frankfurt, Marburg und Darmstadt wären zwar “eingeladen”, weiteren Verhandlungen beizutreten. Aus eigenem Antrieb würde man auf diese Hochschulen aber nicht zugehen. Selbst ein Arbeitspapier, in dem die Formalia dieser Landesstudierendenvertretung vorläufig umrissen werden, hat man den ausgeschlossenen Hochschulen nicht einmal zukommen lassen. Wie man auf diese Weise Hochschulen überzeugen möchte, an denen zusammengenommen fast die Hälfte aller in Hessen eingeschriebenen Studierenden vertreten sind, ist ein Rätsel. Alles, was mit dieser hochmütigen Art erreicht wird, sind Parallelstrukturen, mit denen die Position der hessischen Studierenden geschwächt wird, anstatt sie zu stärken. Bezüglich der Sinnhaftigkeit der Bildung einer Landesstudierendenvertretung kann man also zumindest nach dem aktuellen Stand der Dinge etwas skeptisch sein.

Nun sind also viele Worte zu LAK und LSV, Für und Wider verloren worden. Zurück also zu der Sitzung des Studierendenparlamentes vom 11.08.2015. Es ist von beträchtlicher Tragweite ist, in welchem der beiden Verbünde die Gießener Studierendenschaft in Zukunft vertreten sein wird. Es ist unsere Absicht (wie auch die von UnsereUni.), diese wichtige Entscheidung diejenigen treffen zu lassen, die es am meisten betrifft, nämlich die Studierenden selbst! Darum wurde der Antrag zur Durchführung einer Urabstimmung zu diesem Thema eingereicht: die Studierenden sollen selbst über den weiteren Weg entscheiden dürfen. Im Studierendenparlament entwickelte sich hierzu eine lebhafte Diskussion über das Pro und Contra der beiden Verbünde, aber im Grunde ging es in dem Antrag nicht darum, einen davon auszuwählen. Es ging darum, dass man die Entscheidung in die Hände der Studierenden legen soll, nicht mehr und nicht weniger.

Leider förderte die weitere Diskussion zunehmend schockierende Ansichten der AStA-tragenden Mehrheitskoalition zu Tage, allen voran Juso-Hochschulgruppe und Liberale Hochschulgruppe. Offenbar traut man dort den Studierenden nicht zu, diese Richtungsentscheidung treffen zu können. Zu desinteressiert, zu dumm, zu unfähig? Worte, die im Raum standen. Dass dort eine solche Meinung über Studierende herrscht, ist nicht einfach nur schockierend, es ist eine Blamage! Wie man derart herablassend über diejenigen sprechen kann, durch deren Stimme und Vertrauen man überhaupt erst seine Position in der Verfassten Studierendenschaft innehaben kann, ist nicht nachzuvollziehen. Wie man dieses Vertrauen und seine Pflicht, im Interesse der Studierenden zu handeln, derart mit Füßen treten kann, ist eines Parlamentariers absolut unwürdig!

Das Ergebnis war letztendlich dann auch, dass durch die Mehrheitsstimmen der Koalition aus Juso-HSG, LHG, Grüne Köpfe und Bitte Beachten! der Antrag abgelehnt worden ist. Man ist dort offensichtlich zufrieden damit, weiterhin hinter verschlossenen Türen und über die Köpfe der Studierenden hinweg weiter zu verhandeln und zu entscheiden.

Diese Arroganz und Heuchelei treibt uns die Schamesröte ins Gesicht. Es tut uns leid, dass die Gießener Studierenden mit solchen “Vertretern” gestraft sind, die sie nicht verdient haben.

Jedoch ist in Sachen Urabstimmung noch nicht aller Tage Abend: falls es uns gelingt, genügend Unterschriften von Studierenden zu sammeln, ist sie noch möglich! Es ist unsere erklärte Absicht (und nicht nur unsere!), dass Studierende sehr wohl fähig und interessiert sind, an hochschulpolitischen Themen teilzuhaben. Es ist Zeit, ihnen endlich auch außerhalb der jährlichen Hochschulwahlen echte Gelegenheiten dazu zu geben! Wer interessiert ist, hierbei mitzuwirken, kann gerne und jederzeit auf uns zukommen!

Wanderung zum Hanflabyrinth bei Niederweimar

Die nächste Tour unserer Wanderreihe durch das Gießener Umland wird am Samstag den 15.08., um 11.15h, am Bahnhof (direkt vor dem Eingang am Bahnhofsvorplatz) starten. Es bleibt wie immer noch genügend Zeit für einen gemeinsamen Kaffee und Zeit sich kennenzulernen, da uns der Zug erst um 11.39h nach Marburg bringen wird, wo unsere kleine Tour (ca. 3 Stunden Gehzeit / 10-12 Kilometer) beginnen wird. In Marbug(Süd) angekommen, führt unser Weg zunächst Richtung Ockershausen und von dort aus durch den Stadtwald und über den Gisselberg hinab ins Allnatal. Von dort aus ist es nicht mehr weit bis nach Ober- und Niederweimar, wo sich das Hanflabyrinth befindet. Je nachdem wie lange wir beim Labyrinth bleiben wollen, kann man dann noch einen Abstecher in den Seepark Niederweimar machen und um 16.49h oder 18.49h von Niederweimar aus mit dem Zug nach Gießen zurückfahren.

Das Wichtigste in aller Kürze:

Wann wird gewandert:?
Samstag, 15.08.2015 geht es um 11.39h am Bahnhof los und bis 17.18h (oder 19.18h) sind wir wieder zurück

Wo geht’s hin?
Mit dem Zug nach Marburg(Süd) und von dort aus zum Hanflabyrinth bei Niederweimar. Bei schönem Wetter vielleicht auch noch anschließend zum Seepark bei Niederweimar. (ca. 10-12km)

Wo gibt’s genauere Infos zu Tour?
Tourenbeschreibung & Facebookveranstaltung gibt es bei:
www.inst.uni-giessen.de/unigruen und www.facebook.com/unigruengiessen

Was sollte man dabei haben?
Badesachen, 3€ Eintritt für das Hanflabyrinth, Essen, Getränke, Regencape o. -schirm für den Notfall und Schuhe mit denen man angenehm laufen kann

Wen spreche ich an wenn ich noch Fragen habe?
Sebastian Recklies
– sebastian.recklies@lehramt.uni-giessen.de
Stephan Hofherr
– stephan_hofherr@web.de
UniGrün
– direkt über Facebook oder unigruen@sonstige.uni-giessen.de

–> Facebookveranstaltung: https://www.facebook.com/events/510512472440155/

Wanderung zum Trais-Horloffer See

Die nächste Tour unserer Wanderreihe durch das Gießener Umland wird am Samstag den 01.08., um 11:45h, am Bahnhof (direkt vor dem Eingang am Bahnhofsvorplatz) starten. Es bleibt wie immer noch genügend Zeit für einen gemeinsamen Kaffee und Zeit sich kennenzulernen, da uns der Zug erst um 12:11h nach Hungen bringt, wo unsere kleine Tour (2,5 Stunden Gehzeit / 10 Kilometer) beginnen wird.

In Hungen angekommen führt unser Weg zunächst durch kleine Straßen zum Hungener Schloss und von dort aus geht es dann über die Horloff in Richtung Inheiden zum Trais-Horloffer See. Dort kann man dann bei schönem Wetter ein wenig verweilen und ins kühle Nass springen. Später geht es dann über den von Blumen umsäumten Damm zum Hof Grass und zur Cyriaxwiese, auf der es auch einen Rest des Limes zu sehen gibt. Über den von alten Eichen gesäumten Pfad im Grasser Wäldchen, wandern wir am Ende über die sogenannte Hungener Schweiz zurück nach Hungen.

Je nachdem wie lange wir am See bleiben wollen, kann man dann mit dem Zug um 17:17h oder alternativ mit dem Bus um 18:03h zurückfahren.

 

Das Wichtigste nochmal in aller Kürze:

Wann wird gewandert:?

  • Samstag, 01.08.2015 geht es 11.45h am Bahnhof los und bis 17.41h (oder 19.00h) sind wir wieder zurück

Wo geht’s hin?

  • mit dem Zug nach Hungen und von dort aus zum Trais-Horloffer See und in einer kleinen Schleife durch das Umland wieder zurück

Wo gibt’s genauere Infos zu Tour?

Was sollte man dabei haben?

  • Badesachen, Essen, Getränke, Regencape o. -schirm für den Notfall und Schuhe mit denen man angenehm laufen kann

Wen sprech ich an wenn ich noch Fragen habe?

Facebookveranstaltung: https://www.facebook.com/events/134300263572807/

Ab ins Grüne / Nr. 2: Wandern im malerischen Brunnental

Die zweite Tour unserer Wanderreihe durch das Gießener Umland wird am 11.07., um 11.15h, am Bahnhof (direkt vor dem Eingang am Bahnhofsvorplatz) starten. Es bleibt noch genügend Zeit für einen gemeinsamen Kaffee und Zeit sich kennenzulernen, da uns der Zug erst um 11:47 Uhr nach Grünberg bringen wird, wo unsere kleine Tour (4 Stunden Gehzeit / 15 Kilometer) beginnen wird. Zu Beginn werden wir das malerische Brunnental mit seinen Bächen und Teichen durchwandern. Anschließend geht es über einsame Pfade Richtung Weickartshain. Es bieten sich immer wieder schöne Ausblicke auf den Feldberg und Taunus. In Weickartshain gibt es eine schöne Gaststätte, in der man auch einkehren könnte. Spätestens gegen 18:15 Uhr werden wir mit dem Zug wieder in Gießen ankommen.

 

Auch auf Facebook als Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1470420556601300/

Da war doch was: Unser Bericht zur Wahl des neuen AStAs

Wer die Wahl hat …

Letzte Woche war es dann soweit. Mitten in der Nacht zum Donnerstag stand die Wahl der neuen AStA Referent_innen an. Lange mussten die Jusos verhandeln, wollten doch die meisten Listen des JLU Studierendenparlamentes keine Koalition mit ihnen eingehen.

Wir haben unsere Position zu den Forderungen der Jusos auf mehreren Gesprächen deutlich gemacht, da aber anscheinend bei der LHG mehr Schnittmengen zu holen waren, war unser stärkstes no-go doch schließlich der AStA-Sprecher, mit dem wir in einer vorhergehenden Koalition schon unsere Erfahrungen machen durften. Wir gratulieren den neuen Juso-Mehrheitsbeschaffer_innen recht herzlich und wünschen eine nicht all zu ernüchternde Legislatur. Sicher ist: Wir werden sie haben ;)

Aber gut, wie stehen wir denn nun zum Programm des neuen/alten AStAs der JLU, wie es uns auf dieser Sitzung präsentiert wurde? Ist denn wirklich alles zu verdammen was sich die neue Koalition vorgenommen hat? Vielleicht nicht, aber es ist auch eine alte Weisheit, dass sicherlich nicht alles Gold ist was da glänzt…

 

Was wir begrüßen (mehr oder weniger):

  • Dass es wieder eine eigenständige Referentin für Ökologie + 2 Sachbearbeitungen gibt. Auch wenn wir bedauern, selbst nicht in der Position zu sein dieses Amt besetzen zu können. Leider aber wird diese Besetzung auf Kosten eines eigenständigen Referates, das sich mit ökologischen Themen befasst, verwirklicht. Es wird nämlich in das neugeschaffene Referat “Hochschulpolitik und Ökologie” integriert. Aber diese Art von intransparentem Referats Misch-Masch ist eben ein Markenzeichen der Gießener Juso-HSG

  • Wir begrüßen die Erweiterung im Titel des Referates für Antirassismus und politische Bildung, denn rechtsextreme Tendenzen in der Bevölkerung lassen sich unserer Meinung nach nur mit politischer Bildung nachhaltig bekämpfen. Warum aber das Referat von Antifaschismus in Antirassismus umgetauft werden musste, ist uns mithin ein Rätsel, denn es entsteht der Eindruck, dass rechtem Gedankengut fortan mit weniger Entschlossenheit entgegengetreten werden soll.

  • Endlich wird auch die Studium und Lehre Beratung wieder ernster genommen, nachdem man sich im letzten Jahr auf das Händeschütteln mit dem Grüßaugust Felix Döring und seinem nicht ganz durchsichtig adoptierten Haustierchen dem AStAr(sch) beschränkt hatte, sind nun zumindest mehr als ein_e Referent_in für das Studium und Lehre Referat verantwortlich. Das kann der Beratungsarbeit nur gut tun.

  • Außerdem finden wir es klasse, dass die Rechenschaftsberichte zur Sitzung alle vorhanden waren. Das haben wir so noch nicht erlebt, Respekt! Stellt sich die Frage warum man sich im AStA überhaupt noch so vehement gegen regelmäßigere Rechenschaftsberichte stemmt? Anscheinend begreift man ja langsam, dass man eine Bringschuld gegenüber dem Parlament und der Öffentlichkeit hat, die einen überhaupt erst ins Amt heben.

Was wir nicht gut finden:

  • Instrumentalisierung des Juso-AstA-Sprechers für den SPD Wahlkampf zur OB-Wahl, obwohl man versprochen hatte von solchen Dingen abzusehen. Naja, wenigstens zeigt dies, dass es richtig war sich gegen eine Koalition in der dieses Amt existiert, bzw. in der es von so einer Person besetzt wird, auszusprechen. In diesem Zusammenhang ist uns auch die Wiederbesetzung dieses Amtes mit eben jener zweifelhaften Personalie übel aufgestoßen. Und warum wird es eigentlich seit 2 Legislaturen nur von EINEM Mann, noch dazu einem so fragwürdigen besetzt? Wer persönliche Vorlieben nicht von den Anforderungen und Pflichten seines Amtes trennen kann, hat in einer verantwortlichen Position nichts verloren! Vor drei Jahren hatten wir zumindest noch eine gemischte Doppelspitze erwirkt, auch wenn sich dort schon abzeichnete, dass Herr Döring lieber der einzige Platzhirsch auf dem AStA Parkett ist… so ist das halt beim Rotwild.

  • Nach einem Jahr das man vergeblich damit verbracht hat den ASten des Landes Hessen (bisher in der Landes ASten Konferenz organisiert) eine neue Verbandsstruktur aufzuzwängen (womit man bisher nur eine halbtote Parallelstruktur geschaffen hat), will man dies nun mit noch mehr Personal (Andreas Schaper & Felix Döring) weiter versuchen.

  • Auch müssen wir feststellen, dass es auch in diesem Jahr wieder keine groß (oder wenigstens klein) aufgelegte Zeitung der Studierendenschaft geben wird. Unser Vorstoß, daran etwas zu ändern, scheiterte, da die von uns auf der vorhergehenden Sitzung zur freien Wahl vorgeschlagene Person, leider von der sich an diesem Abend schon abzeichnenden Koalitionsmehrheit knapp nicht gewählt wurde (3 Stimmen haben gefehlt). Auch dies ein Rückschlag für demokratischere und transparentere Verhältnisse im neuen AStA. Zeigt doch das Wahlergebnis auch, dass sich sogar die gesamte jetzige Opposition in diesem Punkt einig gewesen wäre. Auch hatte unser Kandidat ein detailliertes, 4-Seitiges Projekt-Paper für seine Tätigkeit bis Oktober 2015 ausgearbeitet, das eine Kooperation mit diversen studentischen Gruppierungen vorgesehen hätte. Die so entstandene Zeitung hätte sicher nicht nur zur Bewerbung von kulturellen Veranstaltungen sowie studentischen und politischen Initiativen beigetragen (siehe JLUmdenken), sondern sie hätte auch das Maß an politischer Bildung, die AStA-Arbeit an der JLU ermöglichen kann, auf ein neues Level heben können.

    Aber hätte, hätte Fahrradkette… Fakt ist: Diesen Umfang und diese Mühe haben sich alle jetzt gewählten AStA Referent_innen erspart. Hier reichte nun im Schnitt eine !halbe-Seite! um das Jahresprogramm ganzer Referate zu umreißen. Herzlichen Glückwunsch liebe Studierende, zu diesen schon gleich zu Beginn so engagierten AStArianern ;)

Sowhat?! – Now What?!

Es bleibt zu konstatieren, dass für die Juso-Hochschulgruppe der Spruch: „Never change a running system!“, wegweisend ist. Im Klartext bedeutet das:

Da die immer niedriger werdende Wahlbeteiligung (in realen Zahlen), das stete Wahlkampfsponsoring der SPD und ihre 3 Jahre der AStA willkür-intransparenz, den Jusos bisher nur erdrutschartige Wahlergebnisse beschert haben, besteht aus ihrer Sicht natürlich kein Grund dafür diese Taktik zu ändern. Lieber bringt man ehemalige eigene Listenkandidat_innen bei scheinbar „grünen“ Listen unter, macht mit seinen Ehrenämtern Werbung für seinen großen magenta-roten Geldgeber und “kauft” sich mit hohen Stellenumfängen für einzelne Referate und Pöstchen die benötigten Stimmen für eine Mehrheit im StuPa ein, als zu hinterfragen auf was für ein Niveau von politischem Stil man sich damit begibt.

 

Glücklicherweise bleibt eine solche Politik nicht folgenlos:

Die Entstehung der Liste Die Partei ist z.B. enger mit ihr verknüpft als man denkt. Ging es doch ursprünglich darum das eine Fachschaft nichts weiter wollte als einen eigenen Kopierer – für den sie durchaus das Budget gehabt hätte-, dieser aber trotz Beschlusses der Fachschaftenkonferenz nicht vom Juso Finanzreferent bewilligt wurde. (Wir warten gespannt auf die Wellen die die erneute Verweigerung einer Unterschrift durch einen Juso FSK-Vorsitzenden schlägt.)

Auch war sich eine Opposition im Gießener Studierendenparlament noch nie so einig darüber, dass es so nicht weiter gehen kann. Warum sonst haben wir nach der Wahl im Februar zum großen Treffen aller Oppositionslisten geladen und ALLE kamen? Auch das ein Novum in der Gießener Hochschulpolitikgeschichte. Und das die Folgetreffen trotz politischer Differenzen immer noch gut besucht waren, zeigt nichts anderes, als dass auch über die ideologischen Grenzen hinweg eine Einigkeit darüber besteht, diese Art von Politik abzulehnen. Wir Danken auch hier nochmal allen Beteiligten für ihre große Gesprächsbereitschaft und ihre Beteiligung an der Diskussion.

 

Wie schön ist es außerdem, dass man in der Hochschulpolitik nicht 4 Jahre warten muss um eine dermaßen fragwürdige Politik zu bewerten. Nächstes Jahr ist wieder Wahl und wir sind gespannt wie es dann aussieht! ;-)

 

Bis dahin halten wir für euch die Stellung

liebe Grüße

UniGrün

Ab ins Grüne / Die Zweite: Malerisches Brunnental – verschoben

DIe erste Tour unserer diesjährigen Wanderreihe ist geschafft. Bilder dazu unter: https://www.facebook.com/unigruengiessen/photos

Die zweite Tour wird am Samstag den 20.06., um 11.15h, am Bahnhof (direkt vor dem Eingang am Bahnhofsvorplatz) starten. Es bleibt noch genügend Zeit für einen gemeinsamen Kaffee und Zeit sich Kennenzulernen, da uns der Zug erst um 11:47 Uhr nach Grünberg bringen wird, wo unsere kleine Tour (4 Stunden Gehzeit / 15 Kilometer) beginnen wird. Zu Beginn werden wir das malerische Brunnental mit seinen Bächen und Teichen durchwandern. Anschließend geht es über einsame Pfade Richtung Weickartshain. Es bieten sich immer wieder schöne Ausblicke auf den Feldberg und Taunus. In Weickartshain gibt es eine schöne Gaststätte, in der man auch einkehren könnte. Spätestens gegen 18:15 Uhr werden wir mit dem Zug wieder in Gießen ankommen.

See you along the road! ;D

Auf ins Grüne! – Warum nicht mal wandern gehen?

Sind dir die Straßen in Gießen zu eng? Bist du gelangweilt von den immer selben grauen Häuserschluchten? Oder hast du einfach die Nase voll davon aufs Dachcafé oder Chemiehörsaalgebäude steigen zu müssen, wenn du mal bis zum Horizont schauen willst?
Da können wir Abhilfe schaffen!
Das Gießener Umland ist nämlich voll mit wunderschönen natürlichen Landschaften, grandiosen Ausblicken und sehenswerten Ruinen. Und das alles quasi direkt vor deiner Haustür! Alles was man braucht ist ein bisschen Zeit und ein paar gesunde Füße. Eine Karte ist manchmal auch nicht schlecht, aber dafür sind wir ja da.
Darum laden wir von UniGrün euch herzlich dazu ein, diesen Sommer mit uns die Umgebung rund um Gießen zu erkunden.

Die erste Tour unserer Wanderreihe durch das Gießener Umland wird am Samstag den 13.06., um 11h, am Bahnhof (direkt vor dem Eingang am Bahnhofsvorplatz) starten. Von dort aus fahren wir mit dem Bus nach Rodheim-Bieber und werden unsere kleine Runde über Vetz- und Gleiberg machen. Insgesamt werden wir ungefähr 8-10km zurücklegen, natürlich mit einigen Pausen, bei denen wir die tollen Ausblicke genießen können. Auf der Gleiburg gibt es auch eine schöne Gaststätte in der man dann noch einkehren könnte. Spätestens gegen 17.15h werden wir dann wieder mit dem Bus in Gießen ankommen.

Eine genauere Tourenbeschreibung gibt es auf: http://www.ich-geh-wandern.de/rundwanderung-zwischen-burg-vetzberg-und-burg-gleiberg-gießener-lahntal

Veranstaltungshinweis auf Facebook: https://www.facebook.com/events/1453355718293185/

Filmabend: Climate Crimes – Umweltverbrechen im Namen des Klimaschutzes

Nächsten Mittwoch, am 14.01.2015 findet von 18 bis 20 Uhr in Raum 102, in der Rathenaustraße 8 35394 Gießen ein Filmabend von uns statt. Wir zeigen den Film Climate Crimes – Umweltverbrechen im Namen des Klimaschutzes.

Climate Crimes ist die Geschichte von atemberaubenden Landschaften, seltenen Arten und Menschen, die mit der Natur leben. Sie alle werden bedroht, nicht vom Klimawandel, sondern vom Klimaschutz und das, was in seinem Namen geschieht.

Mehr als 2 Jahre lang hat sich Ulrich Eichelmann und sein Team auf die Spuren von Klimaschutzprojekten und “grüner Energien” begeben. Er besuchte dazu die Mesopotamischen Sümpfe im Irak, die Urwälder Amazoniens und Indonesiens, den Südosten der Türkei sowie Schutzgebiete in Deutschland.

Climate Crimes ist eine Reise zu den Tatorten der grünen Energien mit erschreckendem Ergebnis. Wasserkraftwerke, Biodiesel- und Biogasproduktion drohen selbst die letzten Juwele des Planten zu vernichten. Und das wird zudem noch mit einem grünen Zertifikat “Klimaschutz” markiert. Tödlicher Etikettenschwindel.

Hier der Link zum Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=nqaZQheLfkA

Die Veranstaltung findet ihr auf unserer Facebook Seite:

https://www.facebook.com/unigruengiessen

Der Film ist ein Projekt von Riverwatch (näheres: http://riverwatch.eu/ ) in HD und dauert 54 Minuten.

Anschließend besteht die Möglichkeit über den Film und seine Inhalte zu diskutieren.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!