Justus-Liebig-Universität Gießen Institut für Angewandte Theaterwissenschaft

Willkommen

auf der Homepage des Instituts fĂĽr Angewandte Theaterwissenschaft.

Informationen zu unseren Aufführungen und Präsentationen finden Sie unter "Veranstaltungen > Programm".

Aktuelles

AnkĂĽndigung: Tagung "Theater als Dispositiv"

Am 5. und 6. Dezember 2014 richtet das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft die interdisziplinäre und internationale Tagung Theater als Dispositiv. Dysfunktion, Fiktion und Wissen im Dispositiv der darstellenden Kunst aus. Fünfzehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind eingeladen, Michel Foucaults Konzept des Dispositivs und dessen mögliche Fruchtbarmachung für die Untersuchung des Theaters zu diskutieren.

Weitere Informationen zu Konzept und Sprecherinnen und Sprechern der Tagung finden Sie hier. Ab Anfang November finden Sie auf dieser Seite das vollständige Tagungsprogramm.

Für die Teilnahme an der Tagung wird um eine Anmeldung bis spätestens 15. November gebeten. Bitte schreiben Sie dazu eine E-Mail an: theateralsdispositiv@gmail.com

Vorlesungsverzeichnis WS 14/15

Für sämtliche Lehrveranstaltungen der ATW gelten die Angaben auf der Homepage respektive der Aushänge (und nicht eVV oder StudIP).

CuP Alumna Paula Rosolen gewinnt 1. Preis im «Danse Élargie 2014» Wettbewerb

Die Choreographin Paula Rosolen hat den 1. Preis im internationalen «Danse Élargie 2014» Wettbewerb gewonnen. In ihrem Stück "Aerobics!" beschäftigt sich Paula Roselen mit der Darstellung und Neuinterpretation der strukturellen Eigenschaften von Aerobics. Der Wettbewerb wurde von Boris Charmatz, Direktor des Musée de la danse, und Emmanuel Demarcy-Mota, Direktor des Théâtre de la Ville in Paris, in 2010 initiiert. Bevor Paula Roselen ihren MA in Choeographie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft absolvierte, studierte sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt.

Zwei Bände von Prof. Dr. Helga Finter im Peter Lang Verlag erschienen

Wir freuen uns auf zwei Veröffentlichungen von Prof. Dr. Helga Finter aufmerksam machen zu dürfen. Der Band "Die soufflierte Stimme: Text, Theater, Medien" versammelt von Prof. Finter zwischen 1972 und 2012 verfasste Aufsätze. Anhand unterschiedlicher Analysen zur Praxis von Theater, Oper, Tanz und Medien, entwirft Helga Finter eine Ästhetik der Stimme. Zeitgleich erscheint der französische Band "Le corps de l’audible: Écrits français sur la voix 1979-2012". Beide Bände werden vom Peter Lang Verlag herausgegeben. Prof. Dr. Helga Finter ist emeritierte Professorin am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft.

The Public Commons and the Undercommons of Art, Education and Labour

An International Conference hosted by the MA program Choreography and Performance (GieĂźen)

May 29 till June 1 2014

One of the global tendencies that describes the current situation of the arts under the conditions of neoliberal capitalism is privatization and financialization, in which both the arts and education lose the meaning and the status of a public good. Using the pretext of austerity and strategies of neoliberal policy, the state is dismantled in its public sector, disowning the arts and education as common concerns. While, on the one hand, it goes hand in hand with the transformation of labor in post-Fordism, de-skilling and re-skilling which trains flexible subjects, and, on the other hand, it reflects the temporality and affective modes of project-based, intermittent and precarious work, this tendency plays out as a merge between art and education, leaning on art as research, or art as practice, to name a few concepts in recent debate.

TICKETS
Registration is for free but required (undercommons@gmail.com)
More infos at: http://tinyurl.com/nlsmzem

3 Tage HTA

Am 15. Februar 2014 findet im Frankfurt LAB ab 14.00 Uhr der diesjährige HTA-Tag (Hessische Theaterakademie) statt und schon ab dem 13. Februar werden Projekte der Studiengänge Regie, Angewandte Theaterwissenschaft (ATW) und Choreographie und Performance (CuP) im Frankfurt LAB, in den Landungsbrücken Frankfurt und im Künstlerhaus Mousonturm zu sehen sein. Weitere Informationen zu dem Programm und den Spielstätten, finden Sie hier.

GieĂźener Produktion gewinnt Nachwuchspreis bei B3 - Biennale des Bewegten Bildes in Frankfurt a. M.

Wir freuen uns, vermelden zu können, dass eine Produktion von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen auf der B3 - Biennale des bewegten Bildes den Nachwuchspreis "BEN" in der Kategorie "Nicht-lineares Erzählen" (Non-Linear Installation, interaktives Design, Games, Performance etc.) gewonnen hat. Wir gratulieren Philipp Bergmann und Matthias Schönijahn, die mit ihrer multimedialen Installation "Breaking News" die Jury überzeugt haben.

Symposium im Mousonturm Frankfurt: "Lernen, mit den Gespenstern zu leben". Das Gespenstische als Figur, Metapher und Wahrnehmungsdispositiv in Theorie und Ästhetik Do. 31.10. – Sa. 02.11.2013

„Lernen, mit den Gespenstern zu leben, in der Unterhaltung, der Begleitung oder der gemeinsamen Wanderschaft, im umgangslosen Umgang mit den Gespenstern.“ (Jacques Derrida)


Vom 31. Oktober bis 2. November findet im Mousonturm ein Symposium mit dem Titel "Lernen, mit den Gespenstern zu leben. Das Gespenstische als Figur, Metapher und Wahrnehmungsdispositiv in Theorie und Ästhetik" im Mousonturm Frankfurt statt.Das Symposium untersucht das Gespenstische als Denk- und Erfahrungsmodell zur Auseinandersetzung mit offenen Fragen zu Politik und Ökonomie, Körperlichkeit und Medialität, sowie als Darstellungsdispositiv in der Ästhetik, in Theater, Film, Literatur und Bildender Kunst. Kann das Gespenst stets als subversive Kraft beschrieben werden, das auftaucht, um die bestehende Ordnung in Frage zu stellen? Eignet sich diese Metapher zur Analyse von Machtdynamiken, deren Wirkung sich unsichtbar, unabhängig von einzelnen Akteuren und bewusst gesetzten Handlungen, an Körpern und Orten entfaltet?

Das ausführliche Programm zum Downloaden finden Sie dieser Ankündigung angehängt.

Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Frankfurt, des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen und des Künstlerhauses Mousonturm, Frankfurt am Main
Tagungsleitung und Konzept: Prof. Dr. Gerald Siegmund (ATW GieĂźen) und Dr. Ralph Fischer (Evangelische Akademie Frankfurt)

Gießener Produktion gewinnt Körber Studio Junge Regie 2013

Wir freuen uns sehr, vermelden zu können, dass eine Produktion von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft beim Körber Studio Junge Regie 2013 sowohl den Preis der Jury als auch den Preis des Publikums gewonnen hat: Unsere herzlichen Glückwünsche gehen an Arnita Jaunsubrena, Lea Schneidermann und Kim Willems, deren Performance Der souveräne Mensch -- warum Juwelen glänzen und Kieselsteine grau sind 2012/2013 am Institut entstanden ist.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Körber Studios Junge Regie und im Veranstaltungsprogramm unserer Homepage.

Buchveröffentlichung: Dance, Politics and Co-Immunity

Bei diaphanes ist soeben der von Stefan Hölscher und Gerald Siegmund herausgegebene Band Dance, Politics and Co-Immunity erschienen, der aus dem gleichnamigen Symposium im Jahr 2010 hervorging.

Aus der AnkĂĽndigung des Verlags:
"This Volume is dedicated to the question of how dance, both in its historical and in its contemporary manifestations, is intricately linked to conceptualisations of the political. Whereas in this context the term "policy" means the reproduction of hegemonic power relations within already existing institutional structures, politics refers to those practices which question the space of policy as such by inscribing that into its surface which has had no place before. The art of choreography consists in distributing bodies and their relations in space. It is a distribution of parts that within the field of the visible and the sayable allocates positions to specific bodies. Yet in the confrontation between bodies and their relations, a deframing and dislocating of positions may take place. The essays included in this book are aimed at the multiple connections between politics, community, dance, and globalisation from the perspective of e.g. Dance and Theatre Studies, History, Philosophy, and Sociology.

With contributions by Saša Asentić, Ulas Aktas, Gabriele Brandstetter, Ramsay Burt, Bojana Cvejić, Mark Franko, Gabriele Klein, Bojana Kunst, André Lepecki, Isabell Lorey, Oliver Marchart, Brian Massumi/Erin Manning, Randy Martin, Gerald Raunig, Petra Sabisch, and Ana Vujanović."

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Buchveröffentlichung: Thinking - Resisting - Reading the Political

Bei diaphanes ist soeben auch der von Anneka Esch-van Kan, Stephan Packard und unserem Institutsmitarbeiter Philipp Schulte herausgegebene Band Thinking – Resisting – Reading the Political erschienen, der aus der gleichnamigen Tagung an der Uni Gießen im Jahr 2010 hervorging.

Aus der AnkĂĽndigung des Verlags:
"This volume contrasts a number of recently suggested concepts of the political – each of which connects to certain instances of art and literature in its discourse – with questions concerning the rigidity of those connections: How strongly do such claims to politics depend on their specific examples, what is the scope of their validity to understand art with regard to politics, and how can they help us grasp the political within other pieces of art? In each case, manners of thinking concepts of the political, the mutual resistance of such concepts and their academic treatment, and the turn towards specific readings informed by those concepts converge.

The essays collected in “Thinking Resistances. Current Perspectives on Politics, Community, and Art“ engage with political phenomena in their interrelations with arts as well as with recent theoretical and philosophical perspectives on the very meaning of politics, the political, and community."

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Buchveröffentlichung: Der offene Mund

Vor Kurzem ist eine weitere Publikation eines Institutsmitarbeiters erschienen: Lorenz Aggermann hat seine Dissertation Der offene Mund bei Theater der Zeit veröffentlicht.

Aus der AnkĂĽndigung des Verlags:
"Die Weitung des Mundes markiert den Menschen grundlegend als aisthetisches Wesen. Daher ist es kaum verwunderlich, dass der offene Mund die Kultur- und Kunstgeschichte von der antiken Maske bis zur gegenwärtigen (Pop-)Performance durchzieht. Allerdings offenbart der geweitete Mund zuvorderst jene pathische Erfahrung, die sich weder auf Zeichen, Bilder oder Sprache reduzieren lässt. Wovon kündet folglich der offene Mund? Was geht aus ihm hervor?

Anhand seiner vielfältigen und vieldeutigen Weitungen - Gähnen, Schreien, Heulen, Staunen, Sprechen, Lachen, Singen - beschreibt Lorenz Aggermann in seiner Studie den spielerischen Umgang mit den sonoren und affektiven Registern des Subjekts und etabliert derart eine anthropologisch grundierte Theorie der darstellenden Kunst. Zahlreiche Abbildungen bieten zudem eine kleine Phänomenologie des offenen Mundes."

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Prof. Heiner Goebbels ist Intendant der Ruhrtriennale 2012-2014

Professor Heiner Goebbels ist Intendant der Ruhrtriennale in der Spielzeit 2012-2014. Das Festival zählt zu den bedeutensten Großveranstaltungen im Theaterbereich im europäischen Kontext und integriert sechs unterschiedliche Spielstätten im gesamten Ruhrgebiet in ihr internationales Programm. Weitere Informationen finden Sie hier.

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