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Otavi Minen AG

Die Otavi Minen- und Eisenbahngesellschaft wurde im Jahr 1900 in Berlin gegründet. Ziel der Gesellschaft war die Erschließung der im Otavi-Bergland in Deutsch-Südwestafrika vorhandenen Blei- und Kupfervorkommen. Hierzu baute sie Minen und Eisenbahnlinien zum Abtransport der Rohstoffe.

Seit dem Ersten Weltkrieg hat die Gesellschaft sowohl mehrfach ihre Organisationsform als auch ihren Besitzer gewechselt. Im Jahr 1976 wurde sie u.a. in die Aktiengesellschaft „Otavi Minen AG“ mit Sitz in Frankfurt am Main umgewandelt. Im Jahr 1987 verlegte sie ihren Sitz nach Eschborn. Angeblich ist sie die letzte heute noch an einer Börse notierte (ursprüngliche) Kolonialgesellschaft in der Rechtsform einer AG. Aufgrund der zahlreichen Umbauten des Unternehmens sowie von Unternehmensfusionen ist es allerdings schwierig, die heutige AG auf die ursprüngliche Gesellschaft zurückzuführen.

Literatur

  • Heidi Schnorbus (Hg.): Die Geschichte der Otavi-Minen-AG. 1900–2000. Ein ereignisreiches Jahrhundert, Eschborn 2000.
de/unternehmen/industrie/otavi-minen-ag.txt · Zuletzt geändert: 2015/05/05 10:00 (Externe Bearbeitung)