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Karl Fürchtegott Orth

Kolonialeleve und Finanzbeamter

Orth, geb. am 2.10.1883 in Kempfenbrunn (Spessart), 1903 Gymnasium in Hersfeld, 1903-1904 Einjährig Freiwilliger beim 19. K. B.-Infanterie-Regiment in Erlangen, April 1904-Ende März 1905 Deutsche Kolonialschule in Witzenhausen, ab April 1906 Kolonialelevenlaufbahn im Reichskolonialamt, 1906-1917 mit Unterbrechungen in Deutsch-Ostafrika, Leutnant der Schutztruppe Deutsch-Ost-Afrika, 1916 Verwundung, bis 1919 Kriegsgefangenschaft in Ägypten und Malta, 1920 im Reichsausgleichsamt Nürnberg, 1922 Regierungsrat im Reichsentschädigungsamt (Nürnberg, München, Essen, Oppeln, Berlin), 1929 Übernahme in die Reichsfinanzverwaltung Finanzamt Hersbruck, 1930 Finanzamt Weiden (Oberpfalz), Juli 1934 – Ende Mai 1939 Vorsteher des Finanzamts Lauterbach, ab Juni 1939 Oberregierungsrat und Vorsteher des Finanzamts Friedberg, als solcher offenbar beteiligt am „legalisierten Raub“ deutscher Finanzämter an jüdischen Vermögen.

Literatur

  • HADIS
  • Susanne Meinl: Legalisierter Raub: die Ausplünderung der Juden im Nationalsozialismus durch die Reichsfinanzverwaltung in Hessen, Frankfurt/Main 2004, S. 191f.
de/personen/militaers_und_verwalter/karl_fuerchtegott_orth.txt · Zuletzt geändert: 2015/05/05 10:00 (Externe Bearbeitung)