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Hans Grimm

Schriftsteller

geb. 1875 in Wiesbaden, gest. 1959 in Lippoldsberg/Nordhessen, 1897-1911 als Kaufmann in Südafrika tätig, später Autor von Novellen und Romanen aus dem Umfeld der europäischen Kolonialpolitik, 1926 erschien der Roman „Volk ohne Raum“, dessen Titel später von den Nationalsozialisten als legitimierendes Schlagwort für deutsche „Lebensraumpolitik“ im Osten Europas angeeignet wurde. Ein Sympathisant Adolf Hitlers und des Nationalsozialismus' trat Grimm der Partei aber nicht bei, rechtfertigte nach 1945 jedoch viele ihrer Ziele.

Literatur

  • Vadim Oswalt: Nur ein Schlachtruf des „Ritts gen Osten“? „Volk ohne Raum“ von Hans Grimm (1926), in: Dirk van Laak (Hg.): Literatur, die Geschichte schrieb, Göttingen 2011, S. 198-212.
  • Annette Gümbel: Volk ohne Raum. Der Schriftsteller Hans Grimm zwischen nationalkonservativem Denken und völkischer Ideologie, Darmstadt 2003.
de/personen/kuenstler_und_baumeister/hans_grimm.txt · Zuletzt geändert: 2015/05/05 10:00 (Externe Bearbeitung)