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Deutsche Kolonialgesellschaft

Die Deutsche Kolonialgesellschaft wurde am 19. Dezember 1887 gegründet. Vorgängerorganisationen waren ein 1882 gegründeter Deutscher Kolonialverein und die Gesellschaft für Deutsche Kolonisation. Die Gesellschaft war der einflussreichste Kolonialverband im deutschen Kaiserreich. Nach dem Ersten Weltkrieg ging er im Reichskolonialbund auf. Einer der ersten Vizepräsidenten war der hessische Ministerpräsident Karl von Hofmann. Die Feierlichkeiten zum 25jährigen Bestehen der Gesellschaft (unter Einschluss der Geschichte des Kolonialvereins) fanden vom 4. bis 7. Dezember 1907 in Frankfurt/Main statt.

Der Bildbestand der Deutschen Kolonialgesellschaft, der im Zweiten Weltkrieg vorübergehend in Thüringen in Sicherheit gebracht wurde, später dann im Frobenius-Institut lagerte, befindet sich heute in der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main.[1] Die Kolonialgesellschaft gab unter anderem ein Deutsches Koloniallexikon heraus, dass jedoch erst nach dem Ersten Weltkrieg erscheinen konnte.

Literatur

  • Imre Josef Demhardt: Deutsche Kolonialgesellschaft 1888-1918 Ein Beitrag zur Organisationsgeschichte der deutschen Kolonialbewegung, Wiesbaden 2002.

[1]http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/

de/institutionen/koloniale_organisationen/deutsche_kolonialgesellschaft.txt · Zuletzt geändert: 2015/05/05 10:00 (Externe Bearbeitung)