Wissenschaftliche MitarbeiterIN in Göttingen

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Am Geographischen Institut der Georg-August-Universität Göttingen ist zum 01.10.2018 die Stelle einer/eines

wissenschaftlichen Mitarbeiterin / wissenschaftlichen Mitarbeiters

im Forschungs- und Lehrprojekt:
„Sedimente und Paläoböden an Leine und Weser: Archive der quartären Landschafts- und Bodenentwicklung unter dem zunehmenden Einfluss des Menschen“
mit 50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 19,9 Stunden/Woche) befristet für die Dauer von 3 Jahren zu besetzen. Die Entgeltzahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Ihr Profil

  • Ihnen obliegt die wissenschaftliche Bearbeitung des Projekts sowie die Einbindung der gewonne-nen Erkenntnisse in die Lehre im BSc-Studiengang Geographie.
  • Ein Kernziel Ihrer Forschung ist es, die räumliche Verbreitung der schwarzen Auensedimente und Bodenbildungen an Leine und Weser zu erfassen, sie zeitlich einzuordnen, ihre Genese aufzuklären und daraus Rückschlüsse auf unterschiedliche Phasen der Landschaftsentwicklung und des anthropogenen Einflusses zu ziehen. Durch Vergleiche mit ähnlichen Bildungen an der Lahn und in der Wetterau unterscheiden Sie überregionale von regionalen Phänomenen.
  • Ihre vorrangige Aufgabe in der Lehre besteht in der Umgestaltung des Gelände-Anteils des Moduls „Relief und Boden“ im BSc-Studiengang Geographie. Dabei integrieren Sie die Interpretation der Sedimente und Paläoböden an Leine und Weser in entsprechende Exkursionen und/oder Übungen im Gelände.
  • Zudem binden Sie die Löss-Paläoboden-Abfolgen im südlichen Niedersachsen als ein weiteres Archiv der quartären Landschaftsentwicklung ein.Die mit der Stelle verbundene Lehrverpflichtung richtet sich nach der LVVO und beträgt zzt. 5 SWS.

Ihre Aufgaben:

  • Sie verfügen über einen überdurchschnittlichen MSc- oder Diplom-Abschluss einer wissenschaftlichen Hochschule in Geographie oder einem eng verwandten Fach.
  • Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Nutzung terrestrischer Archive zur Rekonstruktion der Landschaftsgeschichte. Sie sind mit bodenkundl. Gelände- und Labormethoden vertraut.
  • Sie beherrschen Deutsch und Englisch fließend in Wort und Schrift.
  • Sie haben Freude an der Lehre und am Umgang mit Studierenden. Lehrerfahrung sowie Kenntnisse in Herstellung und Interpretation von Bodendünnschliffen sind wünschenswert.

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug.
Bewerbungsschluss ist der 20.06.2018. Bitte nutzen Sie für Ihre Bewerbung das Online-Bewerbungsportal der Universität Göttingen. Laden Sie bitte Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und ggf. Liste der Veröffentlichungen und Lehrveranstaltungen in Form eines einzigen pdf unter dem folgenden Link hoch: https://lotus2.gwdg.de/uni/uzdv/perso/knr_100351.nsf
Für Rückfragen steht Frau Prof. Dr. Daniela Sauer (daniela.sauer@geo.uni-goettingen.de, Tel.: 0551-398011) zur Verfügung.