Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter im SFB 1070 RessourcenKulturen der Eberhard Karls Universität Tübingen

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Im SFB 1070 RessourcenKulturen der Eberhard Karls Universität Tübingen ist im Rahmen des Teilprojektes B02 Gunst-Ungunst? Ressourcenerschließung in Marginalräumen zum 01. September 2017 eine Stelle als

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter
– Entgeltgruppe 13 TV-L –

mit 65 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 25,87 Stunden/Woche) befristet bis zum 30. Juni 2021 zu besetzen. Informationen zum SFB 1070 RessourcenKulturen finden Sie unter (http://www.unituebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/sonderforschungsbereiche/sfb-1070.html)
Das Teilprojekt B02 untersucht im SFB1070 vergleichend die Erschließung von Ressourcen in Gunst-/Ungunsträumen aus bodenkundlicher, physische-geographischer und archäologischer Perspektive. Im Zentrum der Forschungen steht die Frage nach der Siedlungs- und Landnutzungsdynamik und damit verbunden der potenziellen Bewegungen von Menschen, etwa in Form von Siedlungsverlagerungen, in den Regionen Baar, Hegau und Oberschwaben in der Bronzezeit. Hierzu werden archäologische und bodenkundliche Surveys sowie bodenkundliche Analysen an Kolluvien durchgeführt, die in Zusammenarbeit mit der Ethnologie die Interaktionen und Dynamiken zwischen Besiedlung, Bodenbewirtschaftung, Bodenwissen, Erosionswahrnehmung und Klima herausarbeiten. Die archäologischen Fragestellungen im Teilprojekt B02 werden dabei von einem Doktoranden aus der Archäologie bearbeitet. Ihr Aufgabengebiet umfasst, mit dem Ziel der Promotion, diese Zusammenhänge durch archäopedologischen Bearbeitung von Kolluvien im Umfeld von Ausgrabungen bronzezeitlicher Siedlungen, durch bodenphysikalische und bodenchemische Analysen sowie biogeochemische Markeranalysen zu identifizieren. Dies soll auch in Verbindung mit der Auswertung von Datierungsergebnissen (14C und Lumineszenz) und Ergebnissen von Pollenuntersuchungen geschehen. Hierzu sind Geländeaufenthalte in den Arbeitsgebieten Hegau (Gunstraum) und Oberschwaben (Ungunstraum) mit jeweils anschließender Laborarbeitsphase zur Analyse der ausgewählten Kolluvien vorgesehen. Die Laboranalysen werden durch studentische Hilfskräfte und Laborpersonal unterstützt.

Voraussetzungen:

  • Sie haben ein wissenschaftliches Hochschulstudium in Geographie, Bodenkunde, Geoökologie oder einem verwandten Fach mit überdurchschnittlichem Ergebnis abgeschlossen und streben eine Promotion an.
  • Sie verfügen über Erfahrung in der bodenkundlichen Gelände- und Laborarbeit und wollen dieses Wissen um archäopedologische Komponenten vertiefen und erweitern und haben Interesse an Zusammenarbeit mit der Archäologie.
  • Fahrerlaubnis für PKW ist von Vorteil. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Universität Tübingen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb entsprechend qualifizierte Wissenschaftlerinnen um ihre Bewerbung.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Dr. Peter Kühn (peter.kuehn@uni-tuebingen.de) oder Prof. Thomas Scholten (thomas.scholten@uni-tuebingen.de). Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) richten Sie bitte in Form eines einzigen pdf-Dokuments per E-Mail bis zum 15.07.2017 an Margaretha Baur (margaretha.baur@uni-tuebingen.de).

Die Einstellung erfolgt durch die Zentrale Verwaltung.

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